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Die Ukraine, Minenfeld für deutsche Medien Drucken
von Ulrich Heyden   
Mittwoch, 20. Juni 2018

Eine Konferenz im Bundestag, veranstaltet von der Linksfraktion, zu "Medienfreiheit und Menschenrechten in der Ukraine" hatte prominente Teilnehmer. Doch große deutsche Medien berichteten nicht.

Die von der Linksfaktion im Bundestag am 11. Juni im Bundestag veranstaltete Konferenz "Medienfreiheit und Menschenrechten in der Ukraine" war mit 120 Teilnehmern ein voller Erfolg. An der Veranstaltung nahmen bekannte Politiker wie der ehemalige ukrainische Außenminister Leonid Koschara, der ukrainische Journalist und ehemalige politische Häftling Ruslan Kotsaba sowie die Linkspolitiker Andrej Hunko, Heike Hänsel, Zaklin Nastic und Stefan Liebich teil. Auf dem Podium saß auch Sabine Fischer, Leiterin der Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der Stiftung Wissenschaft und Politik (swp). 

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Kulturschock: Eine Nacht mit deutschen Moskau-Touristen Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 27. Mai 2018
Die russische Hauptstadt ist so modern geworden, dass manche Touristen sich darüber wundern werden. Vor allem ein neuer Park mitten in Moskau lädt Touristen ebenso wie Stadtbewohner zum Entspannen und Erholen ein.

Mitten in Moskau in Sichtweite des Kreml gibt es den neuen, 13 Hektar großen Park Sarjadje. Bei gutem Wetter kommen viele Menschen, um dort spazieren zu gehen und sich von der Hektik der Stadt auszuruhen. Von weitem hat das neue Areal nichts Besonderes. Man sieht, wie sich junge Birken im Wind wiegen. „Ich verstehe nicht, warum die Leute alle in diesen Park rennen und Fotos vor Birken machen,“ sagte mir neulich ein Bekannter, der jeden Morgen zur Arbeit an dem Park vorbeifährt. Vor einigen Tagen habe ich mir selbst den Park angeguckt und war begeistert. An welcher Ecke des großen Geländes man auch steht, überall ergeben sich überraschende Aussichten.
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Donbass: Noch ein Donezk-Kommandeur durch ukrainische Armee getötet Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 22. Mai 2018
In der Nacht auf Freitag starb Oleg Mamijew an den Splittern einer ukrainischen Panzergranate. Ukrainische Spezialeinheiten haben es insbesondere auf die bekannten Kommandeure der beiden „Volksrepubliken“ im ostukrainischen Donbass abgesehen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag starb in einem Schützengraben am Nordrand der international nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“ (DNR) der Kommandeur Oleg Mamijew. Die letzten Minuten des Kommandeurs hat der Video-Kanal „Inside Donetsk“ festgehalten.

Man sieht einen Schützengraben in der Nähe des Dorfes Krutaja Balka, in der Industriezone des Bezirks Awdejewka. Man sieht Mamijew stehend mit einem Funkgerät. Er erkundigt sich über Funk über die Situation in anderen Stellungen. Irgendetwas leuchtet die Gegend über dem Schützengrabe für Sekunden hell aus. Man hört das Tackern von Maschinengewehren. Dann hört man sehr laut Salven von einem schweren Geschütz. Die Männer ziehen sich in den bedeckten Unterstand zurück. Einer fragt: Sind alle heil? Dann sieht man wie ein Verletzter auf einer Bahre abtransportiert wird.
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Moskauer Militärparade: Putin kritisiert Verfälschung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 10. Mai 2018
Eine Million Menschen marschierten durch Moskau mit den Porträts ihrer Angehörigen, die im Zweiten Weltkrieg kämpften. Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu nahm teil

Zehn Millionen Menschen beteiligten sich nach offiziellen Angaben in Russland, aus Anlass des 73. Jahrestages des Sieges über Hitler-Deutschland, an Märschen des "Unsterbliches Regiments". Bei den Märschen, die schon seit mehreren Jahren am 9. Mai stattfinden, tragen die Menschen große Porträts ihrer Angehörigen, die gegen die Hitler-Wehrmacht und ihre Verbündeten gekämpft oder im Hinterland in Fabriken und in der Landwirtschaft den Nachschub sichergestellt haben. In Moskau nahmen an dem Marsch über eine Million Menschen teil.
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Frieden wird gemacht Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 10. Mai 2018

Friedensaktivisten unterstützen die „Volksrepublik Lugansk“.

Abseits der großen Politik bemüht sich ein in Thüringen ansässiges „Aktionsbündnis Zukunft Donbass“, den Menschen in der international nicht anerkannten „Volksrepublik Lugansk“ praktisch zu helfen. Schon seit zwei Jahren schickt das Aktionsbündnis mit Hilfe von Spendengeldern ausrangierte, aber noch funktionsfähige Krankenhausausrüstung aus Deutschland nach Lugansk. Ende April kam der zwölfte Lastwagen-Transport mit einem drei Tonnen schweren Magnetresonanztomographie-Gerät aus München in Lugansk an. Die Leiterin des Aktionsbündnis Donbass Raissa Steinigk kontrollierte in Lugansk die Ankunft der Lieferung. Am 3. Mai berichtete sie Ulrich Heyden von ihrer viertägigen Reise nach Lugansk.

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