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Tausende Moskauer protestieren gegen geplante Umsiedlung Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 29. Mai 2017
Auf zwei Kundgebungen am Wochenende protestierten 7.000 Moskauer aus Anwohner-Initiativgruppen sowie liberale und linke Organisationen gegen den Plan der Stadtverwaltung, 1,6 Millionen Bürger der Stadt umzusiedeln.

Gleich zwei Kundgebungen fanden am Wochenende in Moskau gegen das Gesetz "Renovazija" statt. Mit diesem soll die geplante Umsiedlung von 1,6 Millionen Bewohnern in neue Wohnungen geregelt werden.
Der Ton der Redner auf beiden Kundgebungen war scharf. Allerdings waren am Wochenende mit 7.000 Teilnehmern nicht mehr so viele Protestler auf der Straße wie noch am 14. Mai, als sich über 20.000 Gegner des Renovazija-Gesetzes auf dem Sacharow-Prospekt versammelt hatten.
https://deutsch.rt.com/russland/51367-7000-moskauer-protestieren-gegen-geplante-umsiedlung/
 
Was wurde aus den kühnen Bauwerken der Oktoberrevolution? Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 29. Mai 2017
Ein Streifzug durch Gebäude, die in Moskau in den 1920er Jahren im Stil des Konstruktivismus gebaut worden sind. Das Land stand im Zentrum der architektonischen Moderne, die in Deutschland mit dem Bauhaus begann. Diese sichtbare Geschichte beeindruckt im Moskau an vielen Orten.

Langfenster, die sich horizontal über langgestreckte Gebäudefassaden ziehen; Außenwände, die nicht flach, sondern gewölbt sind; in Korridoren und Treppenaufgängen knalliges Rostrot und Ultramarin-blau. So präsentiert sich heute das Studentenwohnheim „Haus der Kommune“ an der Ordschonikidse-Straße im Süden Moskaus. Das siebenstöckige Gebäude wurde 1930 für 2.000 Studenten gebaut und drohte zu zerfallen. Doch 2013 erstrahlte es nach sechsjährigen Renovierungsarbeiten in neuer Pracht.
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/51314-was-wurde-aus-kuhnen-bauwerken/
 
Moskauer demonstrieren gegen neues Gesetz zu Umsiedlung und Wohnungsneubau Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 15. Mai 2017

Am Sonntag beteiligten sich 20.000 Menschen in Moskau an einer Protestkundgebung gegen das geplante Renovazija-Gesetz. Dieses soll die Grundlage für eine Umsiedlung von 1,6 Millionen Menschen in neue Häuser schaffen.

Vor den 15 Sicherheitsschleusen am Moskauer Sacharow-Prospekt standen am Sonntagmittag Tausende von Bürgern an, die an einer Kundgebung gegen das so genannte Renovazija-Gesetz teilnehmen wollten. Die Sonne schien. Die Stimmung war ruhig, aber entschlossen. Die Menschen hatten selbstgebastelte Transparente mitgebracht. Darauf bezeichneten die Demonstranten das Gesetz, das den Abriss von 4.600 Plattenbauten aus den 1960er Jahren und von anderen Altbauten regeln und die Umsiedlung von 1,6 Millionen Menschen in Neubauwohnungen ermöglichen soll, als verfassungswidrig. Es berücksichtige das Recht der Wohnungseigentümer nicht in ausreichendem Maße. Weiterlesen auf RT deutsch

 
Überleben in den Wäldern der West-Ukraine Drucken
von Ulrich Heyden   
Samstag, 13. Mai 2017

In der an Industrie armen Westukraine hat sich um das illegale Bernstein-Schürfen ein neuer Wirtschaftszweig entwickelt. Andriy Manchuk berichtet aus einem ökologischen Katastrophengebiet.

Andriy Manchuk ist Chefredakteur eines der bekanntesten linken Internet-Portale in der Ukraine, Liva.com.ua, Liva.com.ua/translate.html), Buchautor und Blogger. Von 2006 bis 2014 war er als Journalist angestellt bei den Zeitungen "Gaseta po-kiewski" und "Sewodnja". Jetzt schreibt er für die regierungskritische Website strana.ua. Mit Andriy Manchuk sprach Ulrich Heyden in Moskau. Weiterlesen in Telepolis

 

 
Gedenkmärsche zum 9. Mai 1945 in Moskau, Kiew und Odessa Drucken
von Ulrich Heyden   
Mittwoch, 10. Mai 2017

Millionen Menschen nahmen in Russland am 9. Mai an Gedenkmärschen zum Sieg über Hitler-Deutschland teil - in Charkow, Kiew und Odessa versuchten ukrainische Nationalisten zu stören

Nach Angaben des russischen Innenministeriums beteiligten sich in ganz Russland 7,8 Millionen Menschen an den Märschen Unsterbliches Regiment. In Moskau kamen ganze Familien zu dem Gedenkmarsch. Man zog am Weißrussischen Bahnhof vorbei, über den Roten Platz bis zur U-Bahn Station Tretjakowskaja. Die Menschen trugen selbstgefertigte, große Fotos ihrer Angehörigen, die im Zweiten Weltkrieg (in Russland genannt "Großer Vaterländischer Krieg") gegen Hitler-Deutschland gekämpft haben. Viele trugen die grünen Piloten-Käppchen mit dem roten Stern oder waren gleich ganz in der grünen Kluft der sowjetischen Front-Soldaten erschienen. Auf dem Roten Platz reihte sich auch Wladimir Putin mit dem Bild seines Vaters in den Zug ein. Weiterlesen auf Telepolis

 
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