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Russische Revolution nur für Auserwählte – Moskauer Politologe darf in Schweiz nicht mitdiskutieren Drucken
von Ulrich Heyden   
Sonntag, 13. August 2017

Die Angst mit „Kreml-Freunden“ an einem Tisch zu sitzen, treibt in der westlichen Linken merkwürdige Blüten. In der Schweiz fordern Linke die Ausladung eines russischen Politologen von einer Podiumsdiskussion über die Oktoberrevolution.

Wie hältst Du es mit Putin? Wer aus Russland nach Deutschland oder die Schweiz kommt, muss diese Frage früher oder später beantworten. In der linken Szene hängt von der Antwort ab, wie und wo man aufgenommen wird. Boris Kagarlitsky, ein linker Politologe aus Moskau, muss die Frage, wie er es mit Putin hält, jetzt schon beantworten, obwohl er erst im November in die Schweiz fahren will. Weiterlesen bei RT deutsch

 
Russland: Erster Pressetermin des Links-Aktivisten Sergej Udalzow nach vier Jahren Haft Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 10. August 2017
Der Koordinator der Linken Front, Sergej Udalzow, stellte in Moskau seine Pläne für die Zukunft vor. Sein Humor konnte ihm die Haft nicht nehmen. Er hat sich zum Ziel gesetzt die Linke Front neu aufzubauen und eine "dritte Kraft" in Russland ins Leben zu rufen.

Auf der Pressekonferenz von Udalzow am Donnerstag im Moskauer Büro der Nachrichtenagentur Rosbalt standen die Journalisten dichtgedrängt. Etwa 30 Kameras hatten ihre Linsen auf Udalzow gerichtet. Eine solche Aufmerksamkeit kommt bei einem russischen Linken nicht alle Tag vor. Aber Udalzow ist nach dem Blogger Aleksej Navalny der wohl bekannteste außerparlamentarische Oppositionspolitiker in Russland. Vier Jahre Haft in einem Gefängnis im Gebiet Tambow – 400 Kilometer südöstlich von Moskau – hat dem Koordinator der Linken Front seinen Humor nicht rauben können: Wissen Sie, die Luft im Gebiet Tambow ist gut. Als ich nach Moskau kam, habe ich sofort etwas im Hals gespürt. Weiterlesen auf RT deutsch
 
Trauer um Irina Bereschnaja - Erneut ukrainische Oppositionelle bei Autounfall gestorben Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 8. August 2017
Irina Bereschnaja war bis 2014 Rada-Abgeordnete, anschließend als Menschenrechtlerin engagiert. Sie war in der ganzen Ukraine als Stimme der Opposition bekannt. Ultranationalisten quittieren ihren Tod mit Hasskommentaren. Der mutmaßliche Unfalltod Bereschnajas hat die Aufmerksamkeit wieder auf die Reihe zweifelhafter Todesfälle gelenkt, die sich seit dem Maidan-Putsch ereignet hatten.

Sie war eine der bekanntesten und - auch diese Anmerkung sei erlaubt - schönsten Vertreterinnen der ukrainischen Opposition. Am Samstagvormittag starb die bekannte ukrainische Menschenrechtlerin und ehemalige Rada-Abgeordnete Irina Bereschnaja bei einem Autounfall. Bei der Katastrophe starb auch der Fahrer des Wagens. Die achtjährige Tochter der Menschenrechtlerin, Daniella, überlebte dank eines Kindersitzes den Unfall mit geringen Verletzungen. Weiterlesen bei RT deutsch

 
Reportage: Landverbindung nach Russland - Ein Brücke gibt den Menschen auf der Krim Hoffnung Drucken
von Ulrich Heyden   
Samstag, 5. August 2017
Die Ukraine hat den Eisenbahnverkehr auf die Krim blockiert. Nun läuft die Arbeit an der neuen Brücke von der Halbinsel auf das russische Festland auf Hochtouren. Ab 2019 sollen Touristen dann mit dem Auto von Südrussland aus auf die Krim fahren können.

An der Grenze zwischen der russischen Krim und der Ukraine spielen sich in diesen Wochen unschöne Szenen ab. Die Situation ist dramatisch. Wie die Zeitung Moskowski Komsomolez vergangene Woche berichtete, staut sich der Verkehr vor dem Grenzkontrollpunkt Tschongar an der Grenze zur Krim kilometerlang. Ukrainer, die die Krim mit dem Auto besuchen wollen, müssen wegen einer extrem schleppenden Abfertigung Wartezeiten von bis zu zehn Stunden in Kauf nehmen. Den Eisenbahnverkehr auf die Krim hat Kiew eingestellt. Es fliegen auch keine ukrainischen und westlichen Fluggesellschaften auf die Krim. Weiterlesen auf RT deutsch
 
Krim: Probleme auf der jetzt russischen Halbinsel Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 3. August 2017
Ein russischer Experte, wohnhaft auf der Krim, bemängelt  die anhaltende Korruption und ein fehlendes Modernisierungskonzept für die Halbinsel

Die Euphorie über die Vereinigung der Krim mit Russland ist verflogen. Der Alltag auf der Halbinsel ist wieder eingekehrt. Vieles hat sich auf der Insel schon verbessert. Die Löhne der Staatsangestellten sind deutlich gestiegen. Die medizinische Versorgung ist besser geworden. Doch vieles bleibt zu tun, meint der Leiter des "Institut Strategie Krim", Eduard Blochin, dessen kritische Bestandsaufnahme vergangene Woche vom Moskauer Massenblatt Moskowski Komsomolez veröffentlicht wurde. Der Experte lebt selbst auf der Krim. Weiterlesen auf Telepolis
 
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