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von Ulrich Heyden
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Dienstag, 27. Dezember 2011 |
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Moskau wirkt plötzlich fast europäisch. 60 000
Demonstranten im Zentrum der Hauptstadt, welche Neuwahlen und den
Rücktritt von Wladimir Putin fordern, ohne dass die Polizei
einschreitet.
Fernsehnachrichten, in denen die Führer der ausserparlamentarischen
Opposition zu Wort kommen. Wer hätte das vor einigen Monaten für möglich
gehalten?
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weiter …
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von Ulrich Heyden
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Sonntag, 25. Dezember 2011 |
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Moskau erlebte gestern die zweite Großkundgebung innerhalb von vierzehn Tagen
An der zweiten Protestkundgebung gegen offensichtliche Wahlfälschungen bei der Duma-Wahl beteiligten sich nach Angaben der Polizei 29.000 Menschen. Nach Angaben der Veranstalter waren es 120.000 Teilnehmer. Journalisten sprachen von 60.000 Demonstranten. Am 10. Dezember waren 40.000 Menschen auf die Straße gegangen. Telepolis
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 23. Dezember 2011 |
In seiner traditionellen Jahresbotschaft vor den beiden Kammern des russischen Parlaments schlug Medwedew die Direktwahl der Gouverneure, eine Vereinfachung der Partei-Registrierung und einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender vor
Russlands Präsident, Dmitri Medwedew, hielt gestern im Georgijewski-Saal des Kreml vor mehreren hundert Parlamentariern und Vertretern des öffentlichen Lebens eine Rede, nach der es im politischen System Russlands bemerkenswerte Veränderungen geben soll. Die Vorschläge bedeuten einen Abschied von der "gelenkten Demokratie" und eine Rückkehr zur politischen Konkurrenz, wie es sie zu Zeiten von Präsident Boris Jelzin gab, schreibt der Kommersant. Telepolis
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von Ulrich Heyden
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Dienstag, 20. Dezember 2011 |
Gewaltsame Proteste von Öl-Arbeitern und mindestens 15 durch Polizeikugeln getötete Demonstranten stellen das System von Präsident Nursultan Nasarbajew vor eine schwere Prüfung
Die Lage im Westen Kasachstans, wo bei Protesten von entlassenen Ölarbeitern in der westkasachischen Stadt Schanaosen am vergangenen Freitag nach offiziellen Angaben 15 Menschen getötet und 99 verletzt wurden, scheint sich jetzt zu stabilisieren. Telepolis
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von Ulrich Heyden
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Samstag, 17. Dezember 2011 |
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Die Opposition gegen Präsident Medwedjew und Premier Putin besteht hauptsächlich aus Arrivierten.
Wohin die Bewegung künftig geht, ist noch nicht erkennbar In sozialen Netzwerken wie Facebook und vkontakte.ru haben sich Zehntausende öffentlich Mut gemacht. Obwohl in Moskau wilde Gerüchte kursieren und von staatlich bezahlten Provokateuren die Rede ist, haben sie sich im Internet zur Kundgebung gegen mutmaßliche Wahlfälschungen verabredet. der Freitag
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