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Der große Krieg Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 12. April 2018
Die Zahl der NATO-Manöver mit antirussischer Stoßrichtung nimmt an Zahl und Größe zu. Die Nachschubwege nach Osteuropa werden ausgebaut. Und nun wird auch noch der Luftkrieg mit Atomwaffenträgern geübt. Für Ende Oktober ist in den Gewässern vor Norwegen eines der größten Manöver in der Geschichte der NATO geplant. Die westliche Militärallianz will Russland zu unbedachtem Handeln provozieren, die russische Elite spalten und die russische Bevölkerung einschüchtern. Doch keines dieser Ziele wurde bisher erreicht. Im Gegenteil: Wladimir Putin wurde im März mit 76 Prozent der Stimmen – seinem bisher besten Ergebnis – wiedergewählt. Russland ist international alles andere als isoliert und es hat neue Waffen entwickelt, die einen Angriff auf das größte Land der Erde risikoreich machen. Wie geht die NATO vor? Ein Überblick.
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Parallelen zwischen Salisbury und dem deutschen Plutonium-Skandal 1994? Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 3. April 2018
Ehemaliger russischer Geheimdienst-General erinnert sich an Treffen mit dem früheren deutschen Geheimdienst-Koordinator Bernd Schmidbauer 1994 in Moskau

An einem Runden Tisch mit Experten für Außen- und Sicherheitspolitik in Moskau, veranstaltet von der Tageszeitung Moskowski Komsomolez , ging es am vergangenen Freitag um die Folgen des Giftgas-Anschlages in Salisbury.

Einer der Referenten war der ehemalige General des russischen Inland-Geheimdienstes FSB, Aleksandr Michailow. Der Ex-General, der jetzt Mitglied des russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik ist, meinte, "die britische Führung muss ihren Geheimdiensten die Frage stellen, wie der Giftstoff aus Russland auf das Territorium Großbritanniens gelangen konnte". Die zweite Frage sei, warum der britische Geheimdienst nicht bemerkte, "dass ein Verbrechen vorbereitet wird". Dass das gefährliche Material über die russische Botschaft nach Großbritannien gelangt sei, schloss Michailow aus. "In der heutigen international turbulenten Zeit" hätten Geheimdienste "begrenzte Möglichkeiten". Jede Person, die eine Botschaft verlasse - ob sie nun zu einem Geheimdienst gehört oder nicht -, "wird sofort beschattet".
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Do swidanija für vier deutsche Diplomaten Drucken
von Ulrich Heyden   
Samstag, 31. März 2018
Moskau Wann kommt der Punkt an dem Berlin erkennt, dass die Politik gegenüber Russland in die Irre führt?

Am Freitagmittag wurde bekannt, dass vier deutsche Diplomaten vom russischen Außenministerium zu unerwünschten Personen erklärt wurden. Die Vier gehören zu einer Gruppe von 23 Diplomaten europäischer Staaten, die Russland verlassen müssen. Kurz zuvor waren vom russischen Außenministerium bereits 60 US-Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt worden.
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Die Toten von Kemerowo Drucken
von Ulrich Heyden   
Samstag, 31. März 2018
Ist die liberale Wirtschaftspolitik für die Toten in Russland verantwortlich?

In der Nacht von Sonntag auf Montag brannte das Einkaufszentrum „Winterkirsche“ in der westsibirischen Stadt Kemerowo fast komplett aus. Die Dächer des Zentrums stürzten ein. 700 Menschen konnten nach Ausbruch des Brandes von Feuerwehr und Katastrophenschutz gerettet werden Doch 64 Menschen – darunter 40 Kinder – starben. Zwölf Menschen liegen im Krankenhaus. Nach der Zahl der Toten ist es einer der größten Brände in Russland seit 100 Jahren. Fünf Personen, die für den Betrieb des Einkaufszentrums zuständig sind, wurden festgenommen. Wladimir Putin sprach von „verbrecherischer Schlamperei“. Kritiker sehen die Privatisierung und das liberale Wirtschaftssystem als Ursache der Katastrophe.
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Meister der Emotionen: John Neumeier in Moskau Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 27. März 2018
Auf der historischen Bühne des Bolschoi-Theaters in der russischen Hauptstadt wird in diesen Tagen die Premiere des Balletts "Anna Karenina" gezeigt - in einer Bearbeitung des Hamburger Choreographen John Neumeier.

Das kam dann doch unerwartet. Die russischen Präsidentschaftswahlen sind gerade vorbei, und auf der historischen Bühne des Bolschoi-Theaters in Moskau wird ein Wahlkampf gezeigt. Die Tänzer halten Schilder "Vote for Karenin". Das sieht irgendwie amerikanisch aus. Doch nein, im Programmheft steht, dass es sich um einen Wahlkampf in St. Petersburg handelt. Journalisten waren eingeladen, sich die Generalprobe des Balletts "Anna Karenina" auf der historischen Bühne des Bolschoi-Theaters anzugucken. Am 23. März hat das Stück Premiere. Im Juli 2017 fand die Weltpremiere des Balletts in Hamburg statt.
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