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von Ulrich Heyden
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Sonntag, 18. März 2007 |
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Am 4. März fand in der von Georgien abgefallenen
Provinz Abchasien die erste Runde der Parlamentswahlen statt. Am
Wochenende folgt die zweite Runde. Doch Abchasien kommt nicht zur Ruhe.
In
der Nacht auf den 12. März kam es nach georgischen Berichten zu einem
Angriff von mysteriösen Hubschraubern auf den von Georgien
kontrollierten Teil des Kodori-Tals. Nach Meinung der georgischen
Regierung steckt Moskau hinter dem Angriff.
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 16. März 2007 |
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Athen - Abkommen über «Balkan-Pipeline» unterzeichnet. Russland will sein Monopol bei den Transportrouten für Öl und Gas nicht
aufgeben.
In Athen wurde gestern im Beisein von Präsident Putin ein
Vertrag über die neue «Balkan-Ölpipeline» via Bulgarien und
Griechenland unterzeichnet. Es gibt wohl nur wenige Metiers, in denen sich
der Kreml-Chef so gut auskennt wie mit Energiepolitik und Pipelines:
Zuerst dreht Russland der Ukraine und Weissrussland den Gashahn ab.
Nun müht sich der Kreml um das Image des zuverlässigen
Energielieferanten und besorgten Umweltschützers.
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von Ulrich Heyden
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Dienstag, 13. März 2007 |
Bei den Regionalwahlen in Russland hat die Opposition über Behinderungen geklagt.
Was denken 31 Millionen Russen? Eine Antwort auf diese Frage hatten am
Sonntag die Wahlen in 14 russischen Regionen gegeben. Die Kreml-Partei
„Einiges Russland“ siegte in allen Regionen. Wie der Leiter der
Zentralen Wahlkommission, Alexander Weschnjakow, gestern mitteilte,
haben „Einiges Russland“ und die Kommunisten ihre Stellung festigen
können.
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von Ulrich Heyden
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Samstag, 10. März 2007 |
In der von Georgien abgespaltenen Provinz kommt die Entwicklung trotz russischer Hilfe nur sehr langsam voran.
Als in Abchasien am letzten Sonntag ein neues Parlament gewählt wurde,
besuchte Sergej Bagapsch, Präsident der von Georgien abtrünnigen
Provinz, gezielt Wahllokale im Gali-Bezirk, im Süden des Landes. Er
wollte mit seiner Präsenz demonstrieren, dass die in dieser Region
lebenden Georgier in Ruhe wählen können.
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 2. März 2007 |
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Am Sonntag wählt die von Georgien abgefallene
Provinz Abchasien ein neues Parlament – ohne westliche Wahlbeobachter.
Moskau aber könnte bald Abachsien und Südossetien anerkennen – im
Tausch gegen den Kosovo.
Westliche Organisationen werden die Wahlen
nicht beobachten, weil Abchasien als eigenständiger Staat nicht
anerkannt ist. Moskau droht mehr oder weniger direkt mit der
Anerkennung Abchasiens und Süd-Ossetiens als eigenständige Staaten,
wenn der Westen dem Kosovo die Unabhängigkeit gibt.
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