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Kommentare
Verschwörungstheorien Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 8. November 2010

KOMMENTAR

Warum müssen kritische Journalisten und Andersdenkende in Russland in Angst leben? Vielen einfachen Russen fällt es schwer, das politische Leben zu durchschauen. Da fallen Verschwörungstheorien auf fruchtbaren Boden. Über angebliche Einflussagenten – Journalisten und Menschenrechtler – sorge der Westen dafür, dass es in Russland Unruhe gibt. Das große Russland habe das Recht sich zu wehren, so die These von rechtsextremen und konservativen Kreisen, die vor allem in Krisenzeiten Konjunktur hat. Das Klima wird angeheizt durch hysterische Aktionen der vom Kreml finanzierten Jugendorganisationen „Die Unseren“ und „Junge Garde“, die die „Bestrafung“ von kritischen Journalisten ankündigen und bei Straßenaktionen symbolisch mit den Fussen auf den Porträts von Menschenrechtlern herumtrampeln. Russland braucht gesunden Patriotismus – der seine Kraft nicht aus Verschwörungstheorien bezieht.

veröffentlicht in: Mittelbayrische Zeitung

 
Kampf gegen korrupte Clans Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 18. Oktober 2010
Von SZ-Mitarbeiter Ulrich Heyden

Moskau steht vor einem Knäuel von Problemen, die der Bürgermeister-Kandidat Sergej Sobjanin jetzt Stück für Stück lösen soll. In der Zwölf-Millionen-Stadt konzentrieren sich 70 Prozent der russischen Finanzen.
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Die Macht der Energie Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 22. Juni 2010
Der neue Energie-Streit zwischen Moskau und Minsk zeigt, dass Russland auf unbedingter Vertragstreue besteht und auch gegenüber armen Nachbarn hart bleibt. Die Forderung von Gazprom ist zwar berechtigt, denn Weißrussland bezahlte die Gaslieferungen des ersten Quartals nicht zu den aktuellen, sondern zu Vorjahrespreisen. Doch der scharfe Ton beider Kontrahenten erstaunt.
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Medwedew und der Terror Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 30. März 2010

Russlands Präsident in schwierigster Phase seiner Amtszeit

Von Ulrich Heyden

Der gestrige Tag war selbst für die krisengestählten Russen ein Schock. Nach den beiden Terror-Anschlägen war Moskau für einen Tag wie gelähmt und voller Angst. Erst die Finanzkrise und jetzt auch noch Terror direkt vor der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Das verstärkt das Gefühl der Unsicherheit. Der russische Geheimdienst, der angeblich alles weiß und so mächtig ist, hat kläglich versagt.

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Auch ein Problem für Deutschland Drucken
von Ulrich Heyden   
Montag, 30. November 2009
Ulrich Heyden über den Anschlag auf die Bahn in Russland

In Panik verfallen die Russen nach dem Bombenanschlag auf den Schnellzug Moskau – St. Petersburg nicht gleich. Seit dem
Tschetschenien-Krieg hat man sich an Bombenanschläge von kaukasischen Terroristen gewöhnt.
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