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von Ulrich Heyden
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Samstag, 15. Dezember 2007 |
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Mit der Verankerung seiner Staats-Flagge unter dem Eis der Arktis
unterstrich Russland seine territorialen Ansprüche. Bodenschätze
versprechen gigantische Verdienstmöglichkeiten.
Als Im Sommer russische Forscher mit dem Mini-Tauchboot "Mir-1" eine
russische Staatsflagge aus Titan mehr als viertausend Meter tief unter
dem Eis des Nordpols in den Meeresboden rammten, standen die Medien im
Land Kopf. "Wir haben gezeigt, dass die Arktis unser ist", titelte das
Massenblatt "Moskowski Komsomolez" in patriotischem Überschwang. Andere
Nordpol-Anrainer reagierten dagegen sauer. Der kanadische Außenminister
Peter McKay polterte angesichts des Kosaken-Stücks: "Wir leben nicht im
15. Jahrhundert! Man könne nicht einfach um die Welt reisen, eine Flagge
hissen und sagen: ´Wir beanspruchen das Gebiet´."
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von Ulrich Heyden
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Freitag, 25. März 2005 |
ANALYSE. Russland verliert an Einfluss in seinem
einstigen Machtbereich. In den ehemaligen Sowjetrepubliken stürzt ein
autokratisches Regime nach dem anderen. Der Kreml reagiert nervös - und
hilflos.
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