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von Ulrich Heyden
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Donnerstag, 17. Juli 2008 |
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Die Winterolympiade 2014 sorgt für Bauwut und
galoppierende Grundstückspreise. Bewohner fürchten sich vor
Zwangsumsiedlungen, Ökologen warnen vor der Zerstörung einzigartiger
Naturschutzgebiete. Ein Ortstermin am Schwarzen Meer
VON ULRICH HEYDEN, SOTSCHI
Autoschlangen quälen sich im Schritttempo durch
die Innenstadt von Sotschi. Überall Baustellen. Hochhäuser mit
Luxusappartements wachsen in den Himmel. Jeder Russe mit Geld will
plötzlich hier eine Residenz haben. Ein verträumter Kurort ist Sotschi
schon lange nicht mehr. Einen Generalplan für die Baumaßnahmen gibt es
nicht. Die Infrastruktur der Stadt mit ihren 400000 Einwohnern ist schon
jetzt völlig überlastet. Trotzdem steigen die Grundstückspreise in
astronomische Höhen. Eine Million Dollar für hundert Quadratmeter
Bauland wurden bereits gezahlt, schreibt die Moskauer „Nesawissimaja
Gaseta“.
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weiter …
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