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Kaliningrad
Morbid und modern zugleich Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 24. Mai 2012
Die russische Ostseeexklave Kaliningrad ist eine verlängerte Werkbank westlicher Firmen und ein Schmugglerparadies. Doch seit Jahren gibt es auch eine starke Bürgerbewegung, die immer wieder mit Erfolg gegen den Abbau von Sozialleistungen protestiert.

«Ich muss pünktlich sein», sagt Viktor Gorbunow. Der ehemalige Schweisser ist ein politischer Aktivist. Er eilt zu einer Kundgebung, mit der er und Gleichgesinnte die Wiedereröffnung von Kindergärten durchsetzen wollen. Seit Monaten steht jeden Freitag eine Gruppe von etwa dreissig Personen aus verschiedenen Oppositionsgruppen mit roten Fahnen und Plakaten vor dem Bürgermeisteramt in Kaliningrad. Die Wochenzeitung
 
Nostalgie und Piratenjagd statt Kartoffelschälen Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 24. Mai 2012
Bis 1991 war Baltijsk – der Stützpunkt der russischen Ostseeflotte – Sperrgebiet. Seit der Armeereform und wegen ihrer neuen Aufgaben gibt sich die Marine heute offener.

Die dreissig russischen und ausländischen JournalistInnen bekommen auf dieser Pressereise zur russischen Ostseeflotte im Gebiet Kaliningrad etliches geboten. «Ras, dwa!» (Eins, zwei!), hallt es über den Exerzierplatz im Stützpunkt Baltijsk, während die Soldaten der 336. Marineinfanterie-Brigade für eine Parade das synchrone Umhängen ihrer Kalaschnikows üben. Die Wochenzeitung
 
Die Wut in Kaliningrad Drucken
von Ulrich Heyden   
Donnerstag, 1. April 2010
Im westlichsten Zipfel des Landes, in Kaliningrad, protestieren die BürgerInnen seit Monaten gegen die Politik des regierungstreuen Gouverneurs. Nur langsam stellen sich erste Erfolge ein.

Georgi Jermolajew schwenkt eine russische Fahne. Der Rentner hat die Trikolore mit Köpfen von Beamten und Spinnen beklebt. «Wir müssen Russland von diesem Ungeziefer befreien», ruft Jermolajew, der sich mediengerecht in roter Jacke auf dem Obst- und Gemüsemarkt von Kaliningrad aufgestellt hat. Die Wochenzeitung
 
Atomstrom für die EU aus Kaliningrad Drucken
von Ulrich Heyden   
Freitag, 5. März 2010

Russland will in Europa nicht nur mit Gas und Öl Geschäfte machen, sondern auch mit Atomstrom. Das Atomkraftwerk in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad, für das in der vergangenen Woche im Bezirk Neman der Grundstein gelegt worden war, soll ab 2016 Atomstrom nach Litauen, Polen, Schweden und Deutschland liefern.

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