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Tätig für:
(Deutschland) Sächsische Zeitung, Südkurier, Thüringer Allgemeine, Märkische Allgemeine, Neue Presse, Nordsee-Zeitung, Neue Osnabrücker Zeitung, Mittelbayrische Zeitung, Das Parlament, der Freitag, Jüdische
Allgemeine, Telepolis
(Österreich) Salzburger Nachrichten
(Schweiz) Die Wochenzeitung, Südostschweiz
(Russland) Internetzeitung Russland-Aktuell
Von 1992 bis 2005 arbeitete ich als Radiojournalist für den Deutschlandfunk, Deutschlandradio, den NDR, Radio Bremen und den russischen Auslandsrundfunk.
Debatten:
2006 hielt ich im Dresdner "Wehner-Bildungswerk" und
auf der n-ost-Journalisten-Konferenz in Prag Vorträge zur Presse(un)freiheit in Russland. 2009 stellte ich im "Literaturhaus Basel" und der "Roten Fabrik" Zürich unser Buch "Opposition gegen das System Putin" vor. Ich bin Teilnehmer von Talk-Runden des Radio-Senders "Echo Moskau" und des russischen Fernseh-Kanals "Kultura".
Reisen und Themen:
Bis auf Turkmenistan habe ich alle postsowjetischen Staaten und Afghanistan bereist. An Bord eines Allwegkettenfahrzeugs besuchte ich im tiefen Winter ein zerfallenes Straflager aus der Stalin-Zeit bei Salechard im hohen Norden Russlands (2004). Ich war bei den Ewenken in Sibirien, für welche die Jagd im Wald kein Zeitvertreib, sondern notwendiger Bestandteil der Nahrungsversorgung ist (2002). Und ich beobachtete die Arbeit eines deutsch-russischen Viehzuchtbetriebes bei Moskau, wo jetzt mit moderner westlicher Landwirtschaftstechnik gewirtschaftet wird (2008).
Ein Berichts-Schwerpunkt ist für mich der Kaukasus. Sieben Mal besuchte ich in der Zeit von 1996 bis 2004 Tschetschenien. Aus Grosny berichtete ich über Flüchtlinge und Verschwundene (2000). Ich interviewte den ehemaligen Präsidenten Tschetscheniens, Aslan Maschadow (1996), die Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa (2003) und die Tschetschenien-Reporterin Anna Politkowskaja (2004). Aus der dagestanischen Stadt Botlich berichtete
ich über die Kämpfe zwischen russischen Truppen und den islamistischen
Kämpfern um Schamil Basajew (1999). Aus Suchumi, Gori und Tbilissi berichtete ich 2008 über den georgisch-russischen Krieg und seine Vorgeschichte.
Meine Reisen führten mich auch nach Zentralasien. Aus Kirgistan berichtete ich über Großmärkte in den Städten Osch und Dschalalabad (2005), aus Usbekistan über den deutschen Truppenstützpunkt in Termez (2005) und die Stadt Andischan, in der kurz zuvor eine Demonstration blutig niedergeschlagen worden war (2005). Aus Afghanistan schrieb ich Reportagen über den Krieg gegen die Taliban (2001) und den Alltag in Kabul (2005). Aus Kasachstan berichtete ich über die neue Hauptstadt Astana (2011).
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit sind Wirtschafts-Themen. Ich berichtete über die Raketenfabrik Chrunitschew bei Moskau (1997), die Lada-Autofabrik in Toljatti an der Wolga (2000), eine aserbaidschanische Öl-Bohr-Insel im Kaspischen Meer (2003) und den Bau des Wolkenkratzer-Komplexes "Moscow City" (2008).
Aus dem russischen Fernen Osten berichtete ich über Diamantenschleifer in Jakutien (1997), über die erste russische Gasverflüssigungs-Anlage auf der Insel Sachalin (2008) und die "Superjet"-Flugzeugfabrik im fernöstlichen Komsomolsk
am Amur (2009).
Zu meiner Arbeit gehören auch Sozial-Reportagen. So berichtete ich über ein Arbeitslager für Frauen und zum Tode verurteilte Straftäter in der russischen Teilrepublik Mordowa (2004), über eine Kommunalka-Gemeinschaftswohnung in St. Petersburg (2006) und über das schwierige Leben der Gastarbeiter in Moskau (2008, 2010).
Zu den immer wiederkehrenden Themen in meinen Berichten gehört auch die Atomwirtschaft.
Aus der Ukraine berichtete ich über die Folgen der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl (1992), aus dem sibirischen Krasnojarsk über eine
unterirdische Atom-Fabrik (2002), aus Dubna bei Moskau über ein internationales Atomforschungszentrum in dem bis heute auch deutsche Wissenschaftler arbeiten (2006) und aus Abchasien über ein
Atomforschungszentrum, in dem von 1945 bis 1955 kriegsgefangene
deutsche Wissenschaftler für die erste sowjetische Atombombe forschten
(2007).
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