HomeHeader
Home
Autor
Aktuell
Film & Clips
Bücher
po-russki
Kommentare
Interviews
Reportagen
Meist gelesen
Politik - Kultur
Wirtschaft
Staaten - Regionen
Foto - Radio - Archiv
Suchen
 
Videoreportage: Die Arbeiterinnen aus der Matrjoschka-Fabrik in Semjonow Drucken
von Ulrich Heyden   
Dienstag, 14. November 2017

Im Gebiet Nischni-Nowgorod, 500 Kilometer östlich von Moskau, umgeben von Wiesen und Wäldern, liegt die Kleinstadt Semjonow. Dort gibt es seit Ende der 1950er Jahre eine Fabrik in der aus Birken- und Lindenholz Geschirr und Matrjoschka-Puppen hergestellt und von Kunsthandwerkerinnen bemalt werden.
Der Stil Chochloma-Malerei mit seinen Goldtönen, dem kräftigen Rot, Schwarz, Gelb, Grün und seinen Blumen- und Blätter-Verzierungen ist weltweit bekannt und so etwas wie ein Markenzeichen Russlands. Die Chochloma-Malerei geht auf 300 Jahre alte bäuerliche Traditionen zurück. Der Stil wurde aber auch stark beeinflusst von Altgläubigen, die während der russisch-orthodoxen Kirchenreform im 17. Jahrhundert aus Moskau in die Wälder von Nischni-Nowgorod flüchteten.
Von der FIFA hat die Fabrik „Chochloma Malerei“ die Erlaubnis bekommen, das Logo der Fußballweltmeisterschaft 2018 für kunstgewerbliche Gegenstände zu nutzen. RT-Reporter Ulrich Heyden sprach mit der Direktorin und Arbeiterinnen der Fabrik.Das Video ist zu sehen bei RT deutsch

 
 
ru mos jugos passanten foto heyden 2013-.jpg