19. Februar 2020

Bilder aus der "Volksrepublik Lugansk", Januar 2020

Während der ukrainischen Angriffe 2014 zerstörte evangelische Kirche in Perwomajsk

 

An diesem Haus in der Kuibyschew-Straße in Perwomajsk liest man das Wort "Menschen". Das war während der heißen Kriegphase ein Hinweis für Rettungstrupps, dass sich im Keller des Gebäudes Zivilisten befinden. 

 

Von einem ukrainischen Geschoss getroffenes Haus in der Kuibyschew-Straße in Perwomajsk

 

Tatjana Taranowa will wegen der kompletten Zerstörung der Wohnung ihres Vaters durch ukrainischen Beschuss eine Klage beim Menschenrechtsgerichtshof in Den Haag einreichen

 

Nach Beschuss ausgebrannte Wohnungen in der Kuibyschew-Straße in Perwomajsk. Das Haus ist noch bewohnt.

 

Nikolai Suchow, Chefarzt des Krankenhauses von Perwomajsk, blieb in der heißen Kriegsphase trotz Beschuss im Krankenhaus und rettete mit acht noch verbliebenen Ärzten sowie Krankenschwestern hunderten Menschen das Leben.

 

Von Geschoss-Splittern zerstörte Haus-Fassade  in Perwomasjk

Die Laborantin im Krankenhaus von Perwomasjk beeindruckte mich, weil sie eine große Ruhe ausstrahlte. Das Krankenhaus liegt direkt an der Front.

 

Zerbombtes Gebäude in der Polusnaja-Straße, im Zentrum von Perwomasjk

 

In der Stadtverwaltung von Perwomajsk haben sich Bürger und Bürgerinnen versammelt, um mit Hilfe von Juristen der Organisation "Memorial - Lugansk" wegen im Krieg zerstörter Wohnungen, Klagen auf Entschädigung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg einzureichen.

 

Zerbombtes Gebäude in Perwomajsk

 

Kino-Konzertsaal in Perwomajsk

 

Gedenktafel für getötete Kosaken in der Stadtverwaltung von Perwomajsk

 

Gedenkplatz für die Opfer der ukrainischen Beschießungen im Stadtzentrum von Perwomajsk.  Die Staatsanwaltschaft der "Volksrepublik Lugansk" hat dokumentiert, dass in Folge der ukrainischen Beschießungen 2.954 Bürger und 29 Kinder getötet und 1.296 Menschen verletzt wurden. 

 

Büro der Bewegung "Frieden für das Lugansk-Gebiet" in der Stadt Stachanow, mit Porträts von Wladimir Putin und dem Leiter der Volksrepublik Lugansk, Leonid Pasetschnik


Es ist unglaublich, wie gefasst aber innerlich aufgewühlt, die Menschen in Stachanow vor dem Denkmal für die Opfer des Krieges seit 2014 stehen. Dabei gibt es keine Hoffnung, dass sich etwas ändert.

 

Gesamtansicht des Denkmals für die Opfer der ukrainischen Beschießungen in der Stadt Stachanow

 

Viele Städte in der "Volksrepublik Lugansk" haben ihre eigene Kriegsgeschichte und Denkmäler, an denen der Opfern gedacht wird, hier in Stachanow. 

 

Jung und alt gedenken gemeinsam an den 21. Januar 2015, als bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Stachanow acht Zivilisten getötet wurden.

 

Der Donbass ist gespickt mit Kohlebergwerken, Chemie- und Stahlbetrieben. Hier ein kleiner Teil des metallurgischen Kombinats von Altschewsk

 

Massengrab für die Opfer der ukrainischen Beschießungen in der Stadt Lugansk

 

Nichtexplodiertes ukrainisches Geschoss mit Propagandamaterial, gesehen in einem Museum in Lugansk

 

Park mit Setzlingen zum Andenken an die seit 2014 durch ukrainischen Beschuss getöteten 29 Kinder der "Volksrepublik Lugansk"

 

Denkmal für die durch ukrainischen Beschuss getöteten Kinder in einem Park von Lugansk

 

Von ukrainischer Rakete getroffenes Auto, gesehen in einem Museum in Lugansk

 

Die nach ukrainischem Beschuss ausgebrannte Schule Nr. 7 in Lugansk

 

In der Stadt Lugansk hört man nichts von den Beschießungen

 

In der Stadt Lugansk sind nur noch wenig beschädigte Gebäude zu sehen

 

Im Zentrum von Lugansk gibt es ein Denkmal zum Andenken an die am 17. Juni 2104 durch ukrainischen Beschuss getöteten russischen Journalisten Igor Korneljuk und Anton Woloschin

 

Die Journalistin Oksana Tshigrina aus Lugansk hat Einreiseverbot in der EU, den USA, Kanada und Australien, weil sie 2014 in der Presseabteilung der "Armee des Südostens" arbeitete

 Von der ukrainischen Armee zerstörter Panzer, mit dem sich die Aufständischen in Lugansk gegen die Angreifer verteidigten

 

Lebensmittelgeschäft in Lugansk mit Waren aus Russland und der "Volksrepublik"

 

Ein Cafe in Lugansk. Die große weite Welt zu sehen, bleibt für viele Jugendliche ein Traum.

Durch ukrainischen Beschuss zerstörter Supermarkt am Rande von Lugansk

 

Locker-fröhliche Stimmung im Cafe "Chlebnoe Mesta", einem Treffpunkt für Jugendliche in Zentrum von Lugansk

 

Durch ukrainischen Beschuss zerstörter Supermarkt am Stadtrand von Lugansk

 

Am späten Nachmittag ist am Grenzübergang "Staniza Luganskaja" - der einzigen Verbindung zwischen der "Volksrepublik Lugansk" und der Ukraine - nur noch wenig los. 

 

Nach der Rückkehr aus der Ukraine warten die Menschen am Grenzkontrollpunkt "Staniza Luganskaja" auf einen Bus, um in die Stadt Lugansk zu fahren. Viele Grenzquerer sind Rentner, die sich ihre Rente in der Ukraine abholen und einfache Bürger, die in der Ukraine Verwandte besuchen. Um in die Ukraine zu kommen, gibt es nur diesen Fußweg über die Brücke nach Staniza Luganskaja. Eine Auto- und Eisenbahnverbindung zwischen der "Volksrepublik Lugansk" und der Ukraine gibt es nicht. 

 

Sonnenaufgang. Über die hügeligen Felder hat man einen weiten Blick. Es ist still und die Gedanken beginnen zu schweifen, weg vom Krieg.

 

Meine Text-Reportagen aus der "Volksrepublik Lugansk"

Teil 1 An der Frontlinie in Lugansk

Teil 2 "Wir haben uns an den Krieg schon gewöhnt"

Teil 3 Ist ein Kompromiss zwischen "Volksrepubliken" und Kiew möglich?

 

 

 

 

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