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Der russische Präsident Wladimir Putin gab sich nach den Ankündigungen aus Paris, Washington und Berlin, den Einsatz von Waffen gegen russisches „Kernland“ zu genehmigen, wortkarg. Er erklärte nur, die Vertreter der NATO-Staaten sollten sich Rechenschaft darüber ablegen, „mit wem sie spielen“, wenn sie Kiew erlauben, „legitime Ziele“ in Russland anzugreifen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, es habe schon Versuche gegeben, mit amerikanischen Raketen auf Ziele in Russland zu schießen. Aus russischen Medien erklingen teils harte Reaktionen. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden. 
Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen dem Regisseur Wilhelm Domke-Schulz und mir, welches sich spontan entwickelte und keinem Plan folgte, geht es um die neue, scharfe Tonlage, welche der russische Außenminister Sergej Lawrow und die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharow, anschlagen, wenn es um Deutschland geht. Ist es vorstellbar, dass Russland eine schärfere Gangart einschlägt und den Zwei-plus-Vier-Vertrag, der den Besatzungsstatus der vier Siegermächte im vereinten Deutschland aufhob, kündigt, um sich gegenüber Deutschland militärisch freie Hand zu verschaffen?