Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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10. September 2022
Verfassungsschutz Thüringen und deutscher Zoll erwägen Maßnahmen gegen humanitäre Hilfe für Krankenhäuser in der Volksrepublik Lugansk
35 Lastwagen mit humanitärer Hilfe - darunter viel ausrangierte Krankenhausausrüstung - hat das Thüringer Aktionskomitee "Zukunft Donbass“ in den letzten Jahren in die Volksrepublik Lugansk geschickt. Gegen diese Hilfe wollen der deutsche Zoll und der Thüringer Verfassungsschutz jetzt einschreiten.
9. June 2022
Rezensionen
Acht Jahre Krieg (Rezension in der Zeitschrift "Hintergrund")
Seit 2014 herrscht Krieg im Osten der Ukraine. Der deutsche Journalist Ulrich Heyden hat diesen immer wieder für verschiedene Medien beschrieben. Er war als einer von wenigen deutschen Journalisten vor Ort und hat mit den Menschen gesprochen. Nun hat er seine Texte in einem Buch zusammengefasst. Es ist ein Werk mit Respekt gegenüber den Opfern, eines das niemanden glorifiziert. Ein Korrektiv zum Verständnis der Hintergründe des heutigen Konflikts. Eine Rezension. Von GEORG AUERNHEIMER, veröffentlicht im "Hintergrund"
29. April 2022
Rezensionen
Buchrezension: Der Krieg vor dem Krieg (Rubikon)
Vor Beginn der aktuellen Kampfhandlungen tobte in der Ukraine bereits seit fast einer Dekade ein Bürgerkrieg — dieser fand im Westen deutlich weniger Anteilnahme. Eine Rezension des Buches "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenbericht aus dem Donbass" von Katrin McClean.
26. April 2022
Rezensionen
Buchrezension: Ukraine - Ein Krieg der Oligarchen - Kriegspropaganda, die auf einseitiges Mitleid setzt (UntergrundBlättle)
Der Osteuropa-Korrespondent Ulrich Heyden wurde durch das Odessa-Massaker vom 2.Mai 2014 zu seinem immer noch brandaktuellen Ukraine-Buch motiviert. Das bis heute nicht aufgeklärte Verbrechen gegen die Menschlichkeit kurz nach dem „Euro-Maidan“-Putsch wurde in Westmedien totgeschwiegen. Es liefert uns heute wertvolle Fakten, um den aktuellen Krieg zu verstehen. Eine Rezension von Hannes Sies
17. November 2021
Warum berichten deutsche Korrespondenten nicht aus den Flüchtlingslagern in Weißrussland? (Krass und Konkret)
CNN oder BBC bringen Reportagen über die Lage der Flüchtlinge an der polnisch-weißrussischen Grenze. Die Bundesregierung ist für Abwehr der Flüchtlinge und gegen den „Erpresser“ Lukaschenko. Unterstützen ARD und ZDF die Position durch Vermeidung von Bildern?
6. October 2021
Die medienhygienische Maßnahme (Rubikon)
RT DE wurde von YouTube zensiert — Die vom Presserat vielmals gerügte BILD-Zeitung darf weiter erscheinen. Wie ist es um die deutsche Demokratie bestellt, wenn Die Tageszeitung (taz), die sich als radikalste Vertreterin von Demokratie und Freiheit sieht, die Augen verschließt vor der Zensur, die YouTube/Google gegen RT DE verhängt?
25. December 2020
Rezensionen
Rezension „Wie Deutschland gespalten wurde“, ein aufschlussreiches Buch von Ulrich Heyden (scharf links)
Von Wilhelm Domke-Schulz. Ein Riss geht durch die deutsche Gesellschaft, wie schon lange nicht mehr. Angefeuert durch die immer brachialer werdende, völlig einseitig, transatlantisch dominierte Ideologisierung in der deutschen Politik und in den deutschen Leitmedien, die sich einem ergebnisoffenen demokratischen Dialog unterschiedlicher Meinungen strikt verweigern und Bürger oder andere Staaten nur noch in Gut und Böse unterteilen.
6. November 2020
Rezensionen
Wie Deutschland gespalten wurde – deutscher Journalist hat gründlich recherchiert
Im Sputnik-Interview, sagte der Autor des Buches "Wie Deutschland gespalten wurde“, es sei kaum bekannt, „dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines ,westdeutschen Separatstaates‘ eintrat."
6. September 2020
Rezensionen
Eine Erzählung über die DDR – ohne Beschönigung und Verdammung
Ein ostdeutscher Filmregisseur hat einen Wunsch: Der Enge seines Landes zu entfliehen. Doch als die Grenzen offen sind, beginnt er die Erinnerungen an die Heimat zu sammeln, wie wertvolle Edelsteine. Von Ulrich Heyden, Moskau. In seinem Buch „Werners wundersame Reise durch die DDR“ beschreibt der Filmregisseur Wilhelm Domke-Schulz das Leben von Werner, einem DDR-Werbefilmer. Werner, des Autors Alter Ego, erzählt in einer Art Selbstgespräch in kurzen, manchmal auch halben Sätzen, was ihm alles so durch den Kopf geht, wenn er an sein Leben in der DDR denkt.
13. August 2020
Noch braucht Russland Lukaschenko
Belarus Der Diktator von Minsk bleibt nicht allein deshalb an der Macht, weil er Proteste niederknüppeln lässt. „Die unerträgliche Grausamkeit der Prügel“, titelte die regierungsnahe russische Massenzeitung Komsomolskaja Prawda über die dritte Protestnacht in Minsk, in der weißrussische Spezialkräfte mit schwarzen Masken Jagd auf Demonstranten und Journalisten machten. Auch russische Journalisten bezogen Prügel, obwohl sie Westen mit der Aufschrift „Presse“ trugen.
8. June 2020
Rezensionen
Wie eine Boje auf der Elbe
In dem Roman „Aus dem Takt“ von Katrin McClean geht es um das langsame Ankommen einer Ostdeutschen in Westdeutschland. Von Ulrich Heyden.
1. November 2019
Die lange Liste von Russlands "Verbrechen"
Kalter Krieg II - Russland-"Experten" wissen, welche Politik Russland machen muss. Warum hört in Moskau niemand auf sie? Die von westlichen Russland-„Experten“ aus dem liberalen, linken und rechten Lager aufgestellte Liste der „russischen Verbrechen“ und Fehler wird immer länger: Die Rote Armee war 1941 nicht in der Lage, die Wehrmacht zu stoppen, weil Stalin Generäle der Roten Armee erschießen ließ. Aus der Gefangenschaft in Deutschland in die Sowjetunion zurückkehrende Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten sich Verhören stellen. Die russischen Streitkräfte haben den türkischen Vorstoß auf syrisches Gebiet im Oktober 2019 zugelassen und die Kurden enttäuscht.
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
25. August 2013
Aktuell
Das russische Theater probt den Widerstand (der Freitag)
Moskau. Die Bühnen in der Hauptstadt waren immer konventionell. Aber nun greifen sie Themen der Protestbewegung auf. Und die Mittel- und Oberschicht klatscht Beifall
Video
14. September 2026
Aktuell
Wahlen in Russland: Gefahr für Putin? (Weltnetz.tv)
Wie stabil ist Putins Macht angesichts der Wahlen in Russland? Journalist Ulrich Heyden berichtet aus Moskau über das Wahlsystem, die wichtigsten Parteien und die Stimmung in der Bevölkerung. Im Gespräch geht es um wirtschaftliche Sorgen, den Ukrainekrieg, das Verhältnis zum Westen und die Frage, ob sich an der politischen Dominanz von Einiges Russland etwas ändern könnte.
31. August 2026
Aktuell
У нас брали кровь, не спрашивая
11 апреля 2025 года в Москве я взял интервью у женщин, которые в детстве были вывезены вермахтом и украинской вспомогательной полицией из Калужской области, к юго-западу от Москвы, в Прибалтику, где они содержались в концентрационных лагерях. Женщинам, которые в то время были еще детьми, там в принудительном порядке сдавали кровь для раненых немецких солдат #Вермахта.
31. August 2026
Aktuell
Reparationen, her damit! (Video-Gespräch)
In meiner neuen Gesprächsrunde mit dem ostdeutschen Filmregisseur Wilhelm Domke-Schulz geht es um den Besuch des CIA-Chefs, John Ratcliffe, in Moskau, den russischen Vorstoß auf Slawjansk, die Proteste Jugendlicher in der Westukraine gegen die Zwangsmobilisierung, die Anziehungskraft, welche die AfD auf Ostdeutsche ausübt und die Reparationen, die Westdeutschland 81 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs immer noch nicht an Russland gezahlt hat.
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um das Buch "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige deutschsprachige Buch eines Augenzeugen über die ersten acht Jahre Krieg im Donbass. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
Foto
19. September 2026
Aktuell
Kirgistan 2026
Im April 2026 besuchte ich die Hauptstadt von Kirgistan, Bischkek. Danach machte ich eine Reise rund um den Bergsee Issyk-Kul. Die Junge Welt veröffentliche meine Reisereportage.
2. June 2026
Foto
Russische Kommunisten und ihre Gäste, 3. Antifaschistisches Forum
Russische Kommunisten und ihre Gäste. Wer mit wem gesprochen, wer neben wem gesessen und wer sich mit wem hat fotografieren lassen. Ein bisschen Material für den Tratsch. Bilder vom 3. Antifaschistischen Forum der KPRF im Moskauer Hotel Ritz Carlton, 24. Mai 2026.
28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."