Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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3. June 2019
Dokumentarfilm "Remember Odessa": Interview mit Regisseur Wilhelm Domke-Schulz
Fünf Jahre nach dem Brand-Angriff ukrainischer Ultranationalisten auf das Gewerkschaftshaus in Odessa hat der deutsche Regisseur und Dokumentar-Filmer, Wilhelm Domke-Schulz, einen Kinofilm über das Ereignis gemacht. Im Gespräch mit dem Journalisten Ulrich Heyden schildert der Regisseur, welche Probleme es bei den Dreharbeiten für den Film "Remember Odessa" gab und wie der Vertrieb des Streifens funktionieren soll. Die Premiere des Films fand am 29. April 2019 in Moskau statt.
4. May 2019
Odessa-Augenzeugen: "Es wurde dunkel, wie in der schrecklichsten, schwarzen Nacht" (RT DE)
Am 2. Mai 2014, starben bei Angriffen ukrainischer Ultranationalisten auf das Gewerkschaftshaus von Odessa 42 Menschen. Über 200 Personen wurden verletzt. Die Brandstifter sind immer noch auf freiem Fuß. Im April 2019 berichteten mir zwei Überlebende des Massakers über die schrecklichen Stunden während der Attacke des rechtsradikalen Mobs. Im Juli 2014, zwei Monate nach dem Massaker, war ich in Odessa, wo ich mit Angehörigen der Toten sprach und mich im abgesperrten und teilweise zerstörten Gewerkschaftshaus umsah.
18. April 2019
«Донбасс. Воюют бедные с бедными»
Немецкий журналист Ульрих Хайден на Лейпцигской книжной ярмарке интервьюирует Киевского культуролога и писательницу Евгению Бильченко. Она поддерживала Майдан. Но три года назад, после возвращение с фронта на Донбассе, она перешла в оппозицию к власти.
27. March 2019
Schüler in Niedersachen gedenken ermordeter sowjetischer Kriegsgefangener
RT Deutsch-Reporter Ulrich Heyden begleitete zwei Russinnen, die im Januar 2019 das Grab ihres Großvaters Sergej Fedosejewitsch Schewtschenko auf dem Friedhof für sowjetische Kriegsgefangene beim Dorf Oerbke in Niedersachsen besuchten. Auf dem Friedhof wurden 14.000 Kriegsgefangene aus der Sowjetunion, die an Hunger und Seuchen starben, in Massengräbern verscharrt. Die beiden Russinnen trafen in der Oberschule von Bad Fallingbostel auch Lehrer, die jedes Jahr am Volkstrauertag mit Schülern auf dem Friedhof der Toten aus der Sowjetunion gedenken.
16. February 2019
Lugansk mit eigenen Augen - 2
Wie kommt ein politisch interessierter Deutscher nach Lugansk, ein Gebiet, dass immer noch von ukrainischen Truppen beschossen wird? Marco Samm aus Freiburg im Breisgau hat sich immer schon für Osteuropa interessiert und den Schritt gewagt. 2013 war er als Beobachter auf dem Maidan in Kiew. Und im November 2018 nahm er ein Angebot an, sich an der Wahlbeobachtung der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk zu beteiligen. Im Gespräch mit Ulrich Heyden berichtet Samm von seinen Eindrücken von der Wahl und vom Leben der Menschen im Kriegsgebiet.
14. February 2019
Chemnitz - ein halbes Jahr danach (Video)
Bei einem Besuch in Chemnitz habe ich Bürger und Migranten befragt, wie sie heute zu den Ereignissen vor einem halben Jahr stehen, als es in der Stadt Demonstrationen für und gegen Flüchtlinge gab. Vereine, die sich um Migranten und Flüchtlingen kümmern, waren zu einem Gespräch leider nicht bereit. Auch viele Bürger hatten Scheu vor der Kamera zu sprechen. Doch der Vorsitzende der Partei Die Linke in Chemnitz, Tim Detzner, nahm sich Zeit und schilderte aus seiner Sicht, was sich im August/September ereignete und vor welchen Aufgaben die demokratischen Kräfte in der ostdeutschen Stadt heute stehen.
19. December 2018
The Left in Nepal
In September 2018, I conducted an interview with Yubaraj Chaulagain. He is a member of the Central Committee of the Nepal Communist Party and responsible for international relations. From the 40-year-old politician I wanted to know, to what extent the lives of people has improved after the fall of king Gyanendra in 2006.
15. December 2018
Russische Politologin über Haltung zu AfD, Islam und Migration (RT deutsch)
In Russland regt sich Kritik an den guten Beziehungen zwischen russischen Politikern und den Rechtspopulisten in der EU. Wortführerin der Kritiker ist Veronika Krascheninnikowa. Die Politologin ist Leiterin der Abteilung Außenpolitik der Regierungspartei „Einiges Russland“.
9. September 2018
Reportage aus Syrien: Wiederaufbau und Rückkehr von Flüchtlingen (Video)
Syrien ist nach über sieben Jahren Krieg in weiten Teilen zerstört. Aber der Wiederaufbau hat begonnen. Auch Industrieunternehmen produzieren wieder. Nach Angaben der Regierung sind viele syrische Flüchtlinge im Ausland bereit zur Rückkehr.
25. August 2018
Andrei Babitsky – Wie aus einem Dissidenten ein Pro-Russland-Journalist wurde
Während meines letzten Aufenthalts in Donezk interviewte ich auch den russischen Journalisten Andrei Babitsky. Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit, die von den deutschen Medien leider komplett ignoriert wird. Babitsky arbeitete 25 Jahre für den US-Sender Radio Liberty. In den 1990er Jahren gehörte er zu den Moskauer liberalen Intellektuellen, welche Symphatie mit der Unabhängigkeitsbewegung der Tschetschenen hatten.
18. August 2018
Rede auf Ukraine-Menschenrechts-Konferenz im Bundestag
Redebeitrag von Ulrich Heyden und Diskussion auf der Konferenz "Menschenrechte und Medienfreiheit in der Ukraine". Die Konferenz wurde veranstaltet am 11. Juni 2018 von der Fraktion der Partei "Die Linke" im Bundestag. Dieses Video ist Teil eines Mitschnitts, der zuerst von der Bundestags-Fraktion der Partei "Die Linke" veröffentlicht wurde.
13. August 2018
News-Front befragte mich zu meinen Eindrücken von einer Reise in die "Volksrepublik Donezk"
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
25. August 2013
Aktuell
Das russische Theater probt den Widerstand (der Freitag)
Moskau. Die Bühnen in der Hauptstadt waren immer konventionell. Aber nun greifen sie Themen der Protestbewegung auf. Und die Mittel- und Oberschicht klatscht Beifall
Video
2. April 2026
Aktuell
Kontokündigung - und wie geht es weiter?
Nach der Kündigung meines Kontos bei der Hamburger Sparkasse gab es viele Reaktionen von Freunden, Lesern, Zuschauern und Medien. In diesem Video zitiere ich aus einigen Kommentaren und mache ein paar Vorschläge, wie es weitergehen kann.
20. March 2026
Aktuell
Korrespondent Ulrich Heyden von Kontokündigung betroffen, weil er in ‚Hochrisikoland‘ Russland lebt (Nachdenkseiten)
Die Hamburger Sparkasse hat dem Russland-Korrespondenten Ulrich Heyden das Konto gekündigt. Der Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller hat über diesen Vorgang mit Ulrich Heyden gesprochen. Man spürt in dem hiermit veröffentlichten Video etwas von der langen und bitteren Erfahrung mit Aktionen und mit der Propaganda gegen ein gutes und friedliches Verhältnis zwischen unseren Völkern. Schon zu Beginn der Existenz der Bundesrepublik Deutschland West war das Verhältnis zur damaligen Sowjetunion und damit eng verknüpft die Propaganda gegen Russland und die Russen ein ergiebiges Thema für die innenpolitische Auseinandersetzung. Diese Pflege der Feindseligkeit hat die Verständigung von 1990, den Fall der Mauer und den Deutschland-Besuch des russischen Präsidenten Putin im Jahr 2001 überdauert. Die Feindseligkeit lebt und die Freundschaft leidet. Nicht zu fassen!
28. February 2026
Aktuell
"Russifizierung" oder "Rückkehr nach Russland" Video-Reportage aus Mariupol
Im Januar 2026 besuchte ich die Stadt Mariupol. Organisiert wurde die Reise von der Gesellschaftskammer der russischen Stadt Iwanowo. Mit mir reisten zwei weißrussische Journalisten. Wir informierten uns über den Wiederaufbau der im Frühjahr 2022 schwer zerstörten Stadt. Wir fragten die Menschen, wie sie die militärischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 2022 durchgestanden haben und wie sich der Übergang in ein neues Gesellschaftssystem anfühlt. War es eine "Russifizierung", wie große deutsche Medien behaupten, oder "eine Rückkehr nach Russland"? Wir besuchten das wiederaufgebaute Theater, das immer noch zerstörte Haus der Kultur des Stahlwerkes Iljitsch, welches jetzt wieder aufgebaut wird. Außerdem besichtigten wir eine modernisierte Schule und einen neuen Wohnkomplex mit 4.000 Wohnungen. Beide Objekte wurden bereits 2022 fertiggestellt.
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um das Buch "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige deutschsprachige Buch eines Augenzeugen über die ersten acht Jahre Krieg im Donbass. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
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28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."
7. April 2025
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Die Gründung der Volksrepublik Donezk am 7. April 2014
Im Frühjahr 2014 besuchte ich Donezk. Ich wollte wissen, wie der Südosten der Ukraine auf den Staatsstreich in Kiew reagiert. Am 6. April besetzten Aktivisten der Autonomiebewegung Verwaltungsgebäude in Charkow, Lugansk und Donezk. Im März besuchte ich eine Straßenwache, welche an einer Fernstraße zwischen Lugansk und Donezk Ausschau nach anrückendem ukrainischen Militär und Rechtem Sektor. Auf einer Kundgebung in Donezk auf dem Lenin-Platz herrschte eine kämpferisch-fröhliche Stimmung. Einige hielten Transparente auf denen die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert wurde.
22. March 2024
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Präsidentschaftswahlen - Wahllokale in Moskau
Am 15., 16. und 17. März 2024 besuchte ich drei Wahllokale im Westen Moskaus, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Präsidentschaftswahlen ablaufen. Nach meinem Eindruck lief alles korrekt und ohne Zwischenfälle. An den ersten beiden Tagen war ich abends um 18 Uhr in den Wahllokalen. Der Besuch war mäßig. Starken Besuch erlebte ich am letzten Tag der Wahl, den 17. März um die Mittagszeit. Die Wahllokale befanden sich in der Kastanajewskaja- und der Oleko-Dunditscha-Straße.