Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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22. March 2019
Aktuell
Ukraine: Es ist Zeit für ein Resümee
Erinnern Sie sich noch? Im Mai 2014 jettete der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier überraschend nach Odessa. Er wollte vor dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus einen Kranz niederlegen. Viele Menschen in Deutschland waren besorgt, angesichts der Nachricht, dass in der ukrainischen Hafenstadt 42 Menschen beim Brand im Gewerkschaftshaus von ukrainischen Ultranationalisten getötet worden waren. Und Frank-Walter Steinmeier fühlte sich bemüßigt irgend etwas zu tun.
19. March 2019
Aktuell
Das ND und die Krim
Das Neue Deutschland koppelt sich in seiner Berichterstattung immer mehr von der Bevölkerung der Krim ab. Warum berichtet das Blatt nichts über die Feiern auf der Krim zum fünften Jahrestag der Vereinigung mit Russland? Hat man Angst bei möglichen Koalitionspartnern der Linken, den Grünen und der SPD, anzuecken? Hat man Angst vor gehässigen Kommentaren aus den Mainstream-Medien? Warum schickt das ND keinen Korrespondenten auf die Krim? Offensichtlich unterwirft sich das Blatt den Vorschriften der Regierung in Kiew, die eine Einreise von Journalisten auf die Krim massiv erschweren.
18. March 2019
po–russki
Между цензурой и сопротивлением
Есть ли свобода прессы в России? Эксклюзивный отрывок из книги «Оппозиция Путинской системе», Ульрих Хайден/Уте Вайнманн, 2009. Почти пять лет мы живем в новой холодной войне. В этой войне традиционные СМИ и интернет играют главные роли. Но все труднее становится обычному человеку сформировать свое мнение, ведь обе стороны зачастую работают примитивными штампами и публикуют только то, что укрепляет собственную позицию. А то, что находится между черным и белым, между этими двумя правдами, почти не замечают.
5. March 2019
Aktuell
AfD-Aussteigerin spricht vor Russlands Gesellschaftskammer
Vor dem staatsnahen Gremium konnte die Dresdnerin Franziska Schreiber über das Anwachsen des extrem rechten Flügels in der AfD referieren Es ist ein Novum, dass eine Deutsche in der russischen Gesellschaftskammer auftritt. Eine noch größere Überraschung aber ist, dass diese Deutsche vor der Gesellschaftskammer die Zusammenarbeit russischer Politiker mit der AfD kritisierte.
21. February 2019
Aktuell
Rückt Putin nach links?
In seiner Rede vor der Föderalen Versammlung kündigte der russische Präsident umfangreiche soziale Maßnahmen in den Bereichen Familie, Bildung und Gesundheit an. Putin versprach Familien mit Kindern sowie den Bildungs- und Gesundheitssektor stärker zu unterstützen. Offenbar möchte der Präsident damit die Unzufriedenheit über die Erhöhung des Renteneintrittsalters und das schon fünf Jahre anhaltende Sinken den Einkommen dämpfen.
16. February 2019
Ukraine
Lugansk mit eigenen Augen - 2
Wie kommt ein politisch interessierter Deutscher nach Lugansk, ein Gebiet, dass immer noch von ukrainischen Truppen beschossen wird? Marco Samm aus Freiburg im Breisgau hat sich immer schon für Osteuropa interessiert und den Schritt gewagt. 2013 war er als Beobachter auf dem Maidan in Kiew. Und im November 2018 nahm er ein Angebot an, sich an der Wahlbeobachtung der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk zu beteiligen. Im Gespräch mit Ulrich Heyden berichtet Samm von seinen Eindrücken von der Wahl und vom Leben der Menschen im Kriegsgebiet.
14. February 2019
Video & ТV
Chemnitz - ein halbes Jahr danach (Video)
Bei einem Besuch in Chemnitz habe ich Bürger und Migranten befragt, wie sie heute zu den Ereignissen vor einem halben Jahr stehen, als es in der Stadt Demonstrationen für und gegen Flüchtlinge gab. Vereine, die sich um Migranten und Flüchtlingen kümmern, waren zu einem Gespräch leider nicht bereit. Auch viele Bürger hatten Scheu vor der Kamera zu sprechen. Doch der Vorsitzende der Partei Die Linke in Chemnitz, Tim Detzner, nahm sich Zeit und schilderte aus seiner Sicht, was sich im August/September ereignete und vor welchen Aufgaben die demokratischen Kräfte in der ostdeutschen Stadt heute stehen.
11. February 2019
Aktuell
Chemnitz - ein halbes Jahr nach den Ausschreitungen (Text)
Der Vorsitzende der Partei Die Linke in Chemnitz, Tim Detzner, analysiert im Rückblick die Ausschreitungen in der Stadt nach dem Tod des Deutsch-Kubaners Daniel H. im August 2018 Bei einem Besuch in Chemnitz versuchte ich zu erfahren, wie die Lage nach den Demonstrationen und Ausschreitungen nach dem Tod des Deutsch-Kubaners Daniel H. im Sommer letzten Jahres jetzt ist. Ich sprach mit Alteingesessenen und Migranten, die erst seit zwei, drei Jahren in Chemnitz wohnen.
6. February 2019
Kommentare
Tschetschenien und Donbass - "gute" und "böse" Separatisten
Deutsche Medien berichteten und berichten sehr unterschiedlich über Separatisten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Was ist der Grund? Die Stadt Grosny im Nordkaukasus mit jungen, schlecht ausgerüsteten russischen Wehrpflichtigen von tschetschenischen Separatisten zurückzuerobern, das war 1994 die Strategie des vom Westen unterstützten und als "Reformer" und "Demokraten" gelobten russischen Präsidenten Boris Jelzin.
4. February 2019
Aktuell
Ein Ukrainer, aber kein einziger Russe
Im Hamburger Rathaus ist noch bis zum 10. Februar die Ausstellung "Eine Stadt und ihr KZ" zu sehen. Die Ausstellung ist sehr sehenswert. Es wird gezeigt, unter welchen unmenschlichen Bedignungen die Häftlinge des KZ Neuengamme auf Werften und in anderen Hamburger Betrieben als Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Auf Fotos ist dokumentiert, wie die Häftlinge nach den schweren Angriffen der englischen Luftwaffe überall in der Stadt bei der Bomben- und Leichenbergung sowie bei der Trümmerbeseitigung eingesetzt wurden. Während dieser lebensgefährlichen Arbeit kam es vor, dass die Häftlinge von deutschen Jugendlichen beschimpft und mit Steinen beworfen wurden, wie ein Häftling auf einer der Schautafeln berichtet.
28. January 2019
po–russki
Российскую делегацию на церемонии в Освенциме отправили на галерку
«Стране-освободительнице показали ее место?» Этот вопрос задает в Facebook участник президентского Совета по правам человека Ева Меркачева. И там же фото из польского Освенцима, с церемонии, посвященной освобождению узников нацистского лагеря смерти. С нескрываемой горечью Меркачева удивилась тому, что делегацию из России усадили на последние ряды.
25. January 2019
Aktuell
Wagt Putin noch einen Tabubruch?
Während Moskau über einen Friedensvertrag mit Tokio verhandelt, ist die Mehrheit der russischen Bevölkerung gegen eine mögliche Abtretung von Südkurilen-Inseln an Japan. 24 Mal haben sich Wladimir Putin und der japanische Ministerpräsidenten Shinzō Abe schon getroffen. Am Dienstag war es das 25te Mal. Auf dem dreistündigen Treffen im Kreml ging es um internationale und bilaterale Fragen sowie um einen Friedensvertrag zwischen beiden Ländern, den der japanische Ministerpräsident zügig unter Dach und Fach bringen will. Wladimir Putin hat sich auf diese Verhandlungen eingelassen. Das Verhältnis zu Japan ist dem russischen Präsidenten enorm wichtig.
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
25. August 2013
Aktuell
Das russische Theater probt den Widerstand (der Freitag)
Moskau. Die Bühnen in der Hauptstadt waren immer konventionell. Aber nun greifen sie Themen der Protestbewegung auf. Und die Mittel- und Oberschicht klatscht Beifall
Video
28. February 2026
Aktuell
"Russifizierung" oder "Rückkehr nach Russland" Video-Reportage aus Mariupol
Im Januar 2026 besuchte ich die Stadt Mariupol. Organisiert wurde die Reise von der Gesellschaftskammer der russischen Stadt Iwanowo. Mit mir reisten zwei weißrussische Journalisten. Wir informierten uns über den Wiederaufbau der im Frühjahr 2022 schwer zerstörten Stadt. Wir fragten die Menschen, wie sie die militärischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 2022 durchgestanden haben und wie sich der Übergang in ein neues Gesellschaftssystem anfühlt. War es eine "Russifizierung", wie große deutsche Medien behaupten, oder "eine Rückkehr nach Russland"? Wir besuchten das wiederaufgebaute Theater, das immer noch zerstörte Haus der Kultur des Stahlwerkes Iljitsch, welches jetzt wieder aufgebaut wird. Außerdem besichtigten wir eine modernisierte Schule und einen neuen Wohnkomplex mit 4.000 Wohnungen. Beide Objekte wurden bereits 2022 fertiggestellt.
6. February 2026
Aktuell
Flucht aus Pokrowsk (Video)
Am 16. Januar war ich in Donezk als "Weihnachtsmann" oder "Väterchen Frost", wie man in Russland sagt, an der Übergabe eines Neujahrsgeschenkes an das 14 Jahre alte Flüchtlingskind Denis Wedkal beteiligt. Die weißrussische Journalistin Ksenija Lebedeva spielte die Rolle des "Schneemädchens", dass nach der russischen Tradition "Väterchen Frost" bei der Übergabe von Neujahrsgeschenken unterstützt. Nach der Geschenkübergabe erzählten Denis und seine Mutter, Inna, wie und warum sie im November 2025 aus der umkämpften Stadt Pokrowsk (in Russland heißt die Stadt Krasnoarmejsk) flüchteten. Während unseres Gesprächs bei der Familie Wedkal erfuhren wir etwas über die ukrainische Polizei-Einheit "White Angels", die Kinder im Kriegsgebiet zwangsevakuiert. Die Idee, Denis zu beschenken, kam von Jekaterina Mesinowa, der Leiterin der russischen humanitären Organisation "Guter Engel". Danke an Oleg, einen Kameramann aus Weissrussland, der die Geschenkübergabe filmte.
25. December 2025
Aktuell
Die Schuld an 27 Millionen toten Sowjetbürgern treibt Deutschland zum nächsten Krieg | Ulrich Heyden (Neutrality Studies)
Es ist ein Trauma—ein Trauma das verdrängt bleiben muss. Während der Kniefall Willy Brands in Warschau sich in's kollektive Gedächtnis eingebrannt hat und die Erinnerung an 6 Millionen Toten im Holocaust den Kern der Deutschen "Erinnerungskultur" bilden, ist die Deutsche Schuld gegenüber den 27 Millionen toten Bürgern der Sowjetunion noch immer ein Tabuthema, gerade jetzt da sich Europa für den nächsten Grosskrieg gegen den Osten wappnet. Darüber und über die Erfahrungen meines Gastes während über 30 Jahren in Russland wollen wir heute reden.
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um das Buch "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige deutschsprachige Buch eines Augenzeugen über die ersten acht Jahre Krieg im Donbass. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
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28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."
7. April 2025
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Die Gründung der Volksrepublik Donezk am 7. April 2014
Im Frühjahr 2014 besuchte ich Donezk. Ich wollte wissen, wie der Südosten der Ukraine auf den Staatsstreich in Kiew reagiert. Am 6. April besetzten Aktivisten der Autonomiebewegung Verwaltungsgebäude in Charkow, Lugansk und Donezk. Im März besuchte ich eine Straßenwache, welche an einer Fernstraße zwischen Lugansk und Donezk Ausschau nach anrückendem ukrainischen Militär und Rechtem Sektor. Auf einer Kundgebung in Donezk auf dem Lenin-Platz herrschte eine kämpferisch-fröhliche Stimmung. Einige hielten Transparente auf denen die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert wurde.
22. March 2024
Foto
Präsidentschaftswahlen - Wahllokale in Moskau
Am 15., 16. und 17. März 2024 besuchte ich drei Wahllokale im Westen Moskaus, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Präsidentschaftswahlen ablaufen. Nach meinem Eindruck lief alles korrekt und ohne Zwischenfälle. An den ersten beiden Tagen war ich abends um 18 Uhr in den Wahllokalen. Der Besuch war mäßig. Starken Besuch erlebte ich am letzten Tag der Wahl, den 17. März um die Mittagszeit. Die Wahllokale befanden sich in der Kastanajewskaja- und der Oleko-Dunditscha-Straße.