Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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6. December 2023
Aktuell
Das LGBTQ-Verbot in Russland und die Folgen (Nachdenkseiten)
Am 30. November hat das Oberste Gericht in Russland die „internationale LGBT-Bewegung“ als „extremistisch“ eingestuft. Die Klage war vom russischen Justizministerium eingebracht worden. Ob sich das Verbot gegen juristische Personen richtet, wurde nicht bekanntgegeben. Das Gesetz zum Verbot „der LGBT-Bewegung“ ist nun schon das dritte Gesetz auf diesem Gebiet. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.
27. November 2023
Außenpol
Karácsony oroszok nélkül (Moszkvater)
Das von dem ungarischen Russland-Experten Gábor Stier geleitete Internetportal "Moszkvater" (Moskauer Platz) hat meinen Artikel "Weihnachten ohne Russen" ("Nachdenkseiten") in ungarischer Sprache veröffentlicht. A német kormány szorgalmasan építkezik. Falat emel Oroszország ellen. A Németországba látogatni kívánó oroszok 2022 vége óta szigorúbb feltételekkel kaphatnak vízumot. Ez hónapokig tartó várakozást, bürokratikus megaláztatást jelent, kerülő utakat és megnövekedett költségeket. A cikk eredetileg a német nachdenkseiten.de portálon jelent meg, és Péli Éva fordította.
26. November 2023
Ukraine
Ukrainischer Politiker David Arachamija: "Die Ukraine hat die politische Neutralität abgelehnt" (RT DE)
Was steckt hinter den jüngsten Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der Selenski-Partei "Diener des Volkes", David Arachamija? In einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehekanal 1+1 hatte der ukrainische Politiker ungewöhnlich offen über Details der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im Frühjahr 2022 gesprochen. Unter anderem sagte Arachamija, Russland wäre damals zu einer Friedensvereinbarung bereit gewesen, wenn die Ukraine von der Nato-Mitgliedschaft Abstand genommen hätte. Gegenüber RT DE habe ich ausgeführt, warum der ukrainische Politiker das Thema Friedensverhandlungen gerade jetzt öffentlich anspricht.
21. November 2023
Aktuell
Weihnachten ohne Russen (Nachdenkseiten)
Die Bundesregierung baut fleißig an einer Mauer gegen Russland. Für Russen, die nach Deutschland wollen, gibt es seit Ende 2022 verschärfte Visa-Bestimmungen. Das heißt monatelange Wartezeiten, bürokratische Entwürdigungen, Umwege auf dem Weg nach Deutschland und erhöhte Kosten.
15. November 2023
Aktuell
Ulrich Heyden: „Von der Front erfährt man wenig in Russland“ (Overton Magazin)
Ende des Kriegshypes, der Kampf um Awdejewka und die russischen Kriegsziele. Im geopolitischen Raum ist eine große Veränderung eingetreten. Nachdem die Hamas Israel überfallen hat und seit einem Monat im Gazastreifen der Krieg tobt, ist der Ukraine-Krieg mehr oder weniger aus den Schlagzeilen geraten. Wie erlebt man denn das in Russland? Wird es als Vorteil gesehen, dass nun der Konflikt nicht mehr so präsent ist und damit auch Russland als kriegführender Staat?
12. November 2023
Aktuell
"Ich nehme in Russland nicht wahr, dass die Leute groß Fragen über den Krieg stellen" (Overton-Magazin)
"Der Hype, den die westlichen Medien nach der russischen Invasion gemacht haben, geht nun zu Ende", sagt Heyden. "Selenskij soll ja gesagt haben, der Westen schaue sich das nur noch an eine Show, die läuft und läuft, aber die dritte Folge will man nicht noch mal sehen. Das ist der Nachteil von einem übermäßigen Kriegshype, der irgendwann zusammenbricht, wenn sich der Erfolg, den man verspricht, nicht kommt. Und dann fragt man sich natürlich, was der Westen oder die Amerikaner mit Selenskij vorhaben."
1. November 2023
Aktuell
"Time"-Titelgeschichte zu Selensky (RT DE)
Die US-Zeitschrift "Time" brachte vor kurzem eine bemerkenswerte Titelgeschichte. Darin wird das Bild eines verzweifelten Selenski gezeichnet, der jede Hoffnung verloren hat, vom Westen die Waffen zu bekommen, die der Ukraine ermöglichen, zu siegen. Die Zeitschrift beschreibt den Zustand der ukrainischen Armee in düsteren Farben. Der ukrainischen Armee mangelt es nicht nur an Waffen und Soldaten, sondern auch an der Bereitschaft der Soldaten zu kämpfen und in die Offensive zu gehen. Der Artikel deutet an, dass Selenski verzweifelt und amtsmüde ist.
31. October 2023
Aktuell
Antisemitische Ausschreitungen in Dagestan – „von außen angestachelt“ oder „hausgemacht“? (Nachdenkseiten)
In Machatschkala und Chasawjurt, zwei Städten in der Republik Dagestan im Nordkaukasus, kam es am Wochenende zu antisemitischen Ausschreitungen, die sowohl in den russischen als auch in den deutschen Medien große Beachtung fanden. Was sind die Hintergründe? Von Ulrich Heyden.
29. October 2023
Aktuell
Erfolgreich gegen den Strom (Manova)
Der unlängst verstorbene Ökonom und Publizist Aleksandr Wladimirowitsch Busgalin blieb im postkommunistischen Russland dem Marxismus treu.
24. October 2023
Aktuell
Der Unersetzliche (Junge Welt)
Zum Tod des marxistischen Ökonomen und Publizisten Alexander Wladimirowitsch Busgalin
6. October 2023
Aktuell
Fragen an Wladimir Putin zu Boris Kagarlitsky und zur AfD
Gestern auf dem Valdai-Forum in Sotschi antwortete Wladimir Putin auf eine ganze Reihe von aktuellen Fragen. Mich persönlich beeindruckten zwei Fragen aus dem Experten-Publikum.
26. September 2023
Aktuell
Nach dem Angriff von Aserbaidschan: Wer schützt die Menschen in Nagorni-Karabach? (Nachdenkseiten)
Russland, das seit 1991 eine neutrale Position im Karabach-Konflikt eingenommen hat und seit 2020 mit einer 2.000 Mann starken Friedenstruppe in Karabach vertreten ist, hat nicht viele Mittel, um die humanitäre Situation in „Arzach“ zu verbessern. Die armenische Führung hat sich trotz über hundert Jahre währender guter Beziehungen von Moskau abgewendet und sucht ihr Heil jetzt beim „kollektiven Westen“, ohne dass dieser Armenien Versprechungen wirtschaftlicher oder militärischer Art gemacht hat. Eine Analyse von Ulrich Heyden, Moskau.
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
16. December 2024
Aktuell
Nachdenken über Deutschland und die Welt auf der Moskauer Buchmesse “non/fictioN” (Nachdenkseiten)
Auf der Moskau Buchmesse non/fictioN, die vom 5. bis zum 8. Dezember stattfand, war der Andrang dieses Jahr besonders groß. Nach Angaben der Veranstalter besuchten die Buchmesse über 50.000 Menschen. 400 Verlage und Aussteller nahmen an der Messe teil. Vor einigen Ständen war der Andrang so dicht, dass man nur mit Mühe ein Buch in die Hand nehmen konnte. Man hatte den Eindruck, dass alle, die sich irgendwie für intellektuell halten oder Abonnenten von Sammelausgaben sind, an den vier Messetagen wenigstens einmal im „Gostinyj Dwor“ gewesen sein wollten. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.
Video
25. December 2025
Aktuell
Die Schuld an 27 Millionen toten Sowjetbürgern treibt Deutschland zum nächsten Krieg | Ulrich Heyden (Neutrality Studies)
Es ist ein Trauma—ein Trauma das verdrängt bleiben muss. Während der Kniefall Willy Brands in Warschau sich in's kollektive Gedächtnis eingebrannt hat und die Erinnerung an 6 Millionen Toten im Holocaust den Kern der Deutschen "Erinnerungskultur" bilden, ist die Deutsche Schuld gegenüber den 27 Millionen toten Bürgern der Sowjetunion noch immer ein Tabuthema, gerade jetzt da sich Europa für den nächsten Grosskrieg gegen den Osten wappnet. Darüber und über die Erfahrungen meines Gastes während über 30 Jahren in Russland wollen wir heute reden.
6. December 2025
Aktuell
Kriegsmüde? Wie Russlands Gesellschaft auf den Dauerkrieg reagiert | Ulrich Heyden (Overton-Magazin)
Florian Rötzer vom Overton-Magazin befragte mich, mit welcher Stimmung die Russen in das fünfte Kriegsjahr gehen.
24. November 2025
Aktuell
Ulrich Heyden: „Deutschland erlebt einen Rückfall in die Barbarei“ (Patrik Baab - Gegen den Strom)
„Deutschland erlebt einen Rückfall in die Barbarie“, sagt der deutsche Journalist und Kriegsreporter Ulrich Heyden, der seit vielen Jahren in Russland lebt und regelmäßig aus den Kriegsgebieten berichtet. In diesem Gespräch mit Patrik Baab spricht er über seine Erlebnisse im Donbass, in Kursk und Moskau – über Angst, Propaganda, historische Schuld, und über die Stimmen der Menschen, die mitten im Krieg leben. Heyden schildert, was westliche Medien verschweigen: das Leid der Zivilbevölkerung, die Rolle von Söldnern, die russische Perspektive und den Hass, der in Europa gegen Russland geschürt wird. Ein Gespräch über Wahrheit, Verantwortung und den Zustand deutscher Öffentlichkeit. „Wir erleben einen Rückfall in die Barbarei – und kaum jemand merkt es.“ – Ulrich Heyden
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige derartige Buch in deutscher Sprache, dass von einem Augenzeugen geschrieben wurde. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
Foto
28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."
7. April 2025
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Die Gründung der Volksrepublik Donezk am 7. April 2014
Im Frühjahr 2014 besuchte ich Donezk. Ich wollte wissen, wie der Südosten der Ukraine auf den Staatsstreich in Kiew reagiert. Am 6. April besetzten Aktivisten der Autonomiebewegung Verwaltungsgebäude in Charkow, Lugansk und Donezk. Im März besuchte ich eine Straßenwache, welche an einer Fernstraße zwischen Lugansk und Donezk Ausschau nach anrückendem ukrainischen Militär und Rechtem Sektor. Auf einer Kundgebung in Donezk auf dem Lenin-Platz herrschte eine kämpferisch-fröhliche Stimmung. Einige hielten Transparente auf denen die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert wurde.
22. March 2024
Foto
Präsidentschaftswahlen - Wahllokale in Moskau
Am 15., 16. und 17. März 2024 besuchte ich drei Wahllokale im Westen Moskaus, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Präsidentschaftswahlen ablaufen. Nach meinem Eindruck lief alles korrekt und ohne Zwischenfälle. An den ersten beiden Tagen war ich abends um 18 Uhr in den Wahllokalen. Der Besuch war mäßig. Starken Besuch erlebte ich am letzten Tag der Wahl, den 17. März um die Mittagszeit. Die Wahllokale befanden sich in der Kastanajewskaja- und der Oleko-Dunditscha-Straße.