Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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Geschichte
3. October 2024
Gescheitert, aber noch lebendig? Bericht von einer Konferenz in Moskau anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung der DDR (Nachdenkseiten)
Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Aus Anlass des 75. Jahrestages dieses Ereignisses fand am 30. September in Moskau im Haus des Veteranenverbandes unter Beteiligung von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation eine wissenschaftliche Konferenz statt. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.
14. September 2024
Warum ist es so still um die großen deutschen Soldatenfriedhöfe in Russland? – Eine Spurensuche (Nachdenkseiten)
Vor der Stadt Rschew, 250 Kilometer nordwestlich von Moskau, liegen auf einem Friedhof 43.000 deutsche Soldaten begraben. Noch immer werden sterbliche Überreste von deutschen und sowjetischen Soldaten gefunden. Allein in diesem Jahr waren es 776 Tote, berichtet Dmitri, der an den Sucharbeiten in der Region Rschew beteiligt ist und der auch ein Museum leitet. Der deutsche Soldatenfriedhof wird – trotz der politischen Spannungen zwischen Russland und Deutschland – weiter vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt, wie die Pressestelle des Volksbundes auf Anfrage der NachDenkSeiten bestätigte. Russen und Deutsche arbeiten bei der Exhumierung von sterblichen Überresten deutscher Soldaten immer noch zusammen. Aus Rschew berichtet Ulrich Heyden.
6. September 2024
Marcel Fischer von Radio Marabu interviewte mich zu 32 Jahren Russland und rebellischen jungen Jahren (Radio Marabu)
Marcel Fischer von Radio Marabu interviewte mich zu meinen 32 Jahren als deutscher Korrespondent in Moskau. Hier die Videofassung des Interviews
20. August 2024
Video: Deutsche Reisegruppe bereiste vier Wochen lang russische Städte
In Moskau begleitete ich einen Tag eine deutsche Reisegruppe, die im Rahmen des Druschba-Programms für Völkerverständigung vier Wochen mit PKWs russische Städte bereiste. In Moskau besuchten die neun Reisenden aus Ost- und Westdeutschland sowie aus Österreich eine Gedenkstelle vor der abgesperrten und teilweise ausgebrannten Moskauer Crocus City Hall, wo sie Blumen niederlegten in Gedenken an die 145 Menschen, die im März während eines Terroranschlages in der Konzerthalle starben. Danach ging es in die nordwestlich von Moskau gelegene Stadt Krasnogorsk, wo die Gruppe das örtliche Museum der deutschen Antifaschisten besuchte. Dort wurden von 1941 bis 1949 deutsche Kriegsgefangene, unter ihnen über hundert Generäle und Feldmarschall Friedrich Paulus, zum Thema Antifaschismus unterrichtet.
20. August 2024
„Mein Großvater gab den Anstoß für die Reise nach Russland“ – Ein Treffen mit Deutschen, die im Namen der Völkerverständigung durch Russland reisen (Nachdenkseiten)
Mitte August traf ich in einem Moskauer Hotel am Ismailow-Park eine neunköpfige Reisegruppe, die in der russischen Hauptstadt Zwischenstation auf einer mehrwöchigen Reise per PKW durch das nördliche Russland machte. Von Ulrich Heyden. Die Reisegruppe war eine bunte Mischung von Ost- und Westdeutschen. Auch eine Österreicherin war dabei. Alle trugen weiße T-Shirts, auf denen die russische und die deutsche Flagge in einem Herz vereint waren. Dieses Herz ist das Zeichen der „Druschba“-Reisen, einer Aktion, welche der Völkerverständigung und der Volksdiplomatie dienen soll. Die Initiative für diese selbstorganisierten Reisen kam 2016 von Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer.
16. July 2024
Mein Leben als Journalist - Interview-Serie auf Radio Marabu
Auf Radio Marabu erscheinen in lockerer Folge Teile eines Interviews, welches der Radiojournalist Marcel Fischer mit mir führte. Der Aufhänger des Interviews war mein neues Buch, "Mein Weg nach Russland". In dem Interview geht es um das Russland Bild in den deutschen Medien, Kündigungen durch deutsche Medien wegen der Art meiner Berichterstattung über den Ukraine-Krieg, meine linke Sozialisation Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund, die Gründe, warum ich das Buch "Mein Weg nach Russland" geschrieben habe und die Resonanz auf das Buch während meiner Lesereise in Deutschland im Februar 2024. Weiterhin äußere ich mich zu meinem Buch über die westdeutschen KPD in der Zeit von 1945 bis 1951 sowie zu der Bedeutung antifaschistischer Filme in der DDR.
22. June 2024
83. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion – Russland gedenkt (Overton-Magazin)
Am 22. Juni 1941 griff Hitler-Deutschland auf breiter Front die Sowjetunion an. In Moskau waren für die Nacht auf den 22. Juni 2024 verschiedene Gedenkaktionen mit Kerzen und einem Konzert geplant. Und so begann der Krieg: Am 22. Juni 1941 um 3:05 wurden von deutschen Ju-88 28 Minen auf den Marine-Stützpunkt Kronstadt bei Leningrad abgeworfen. Zwei Minuten später meldete der Kommandeur der Schwarzmeerflotte, dass von Meeresseite eine große Zahl unbekannter Flugzeuge im Anflug sei. Um 4:15 begannen die deutschen Truppen mit massiven Artillerieangriffen auf die Festung von Brest in Weißrussland. Vor der Grenze Weißrusslands standen unter Leitung von Feldmarschall Fedor von Bock, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte, 650.000 deutsche Soldaten, 800 Panzer, 12.500 Geschütze und 1.700 Flugzeuge. Die sowjetische Armee hatte nicht weniger Kräfte in Bereitschaft. Wegen unklarer Berichte wusste die sowjetische Armeeführung aber nicht, auf welche Stellen man die Gegenschläge konzentrieren sollte, so dass es zu Verzögerungen kam.
21. June 2024
Das Dilemma des deutsch-russischen Verhältnisses (Weltnetz TV)
Im ersten Gespräch berichtet Heyden, wie er seit 2014 und extrem verstärkt seit 2022 von immer mehr deutschen Medien boykottiert wurde. Gründe: Er passte sich nicht den offiziellen Narrativen über Russland und die Ursachen an, die zum Ukraine-Krieg führten. Des weiteren wird über den kaum mehr bekannten Fakt diskutiert, dass Österreich auf Grund eines Staatsvertrages 1955 den Abzug der vier Alliierten – einschließlich Russlands – erreichte, indem es sich auf Neutralität verpflichtete und wieso das von der Bundesrepublik abgelehnt wurde. Mit Beginn des Ukraine-Krieges erstarkte besonders im Westteil Deutschlands der während der Nazizeit gezüchtete und in der Adenauer-Ära weiter gepflegte Russenhass erneut und führte nicht nur bei den aktuell Regierenden zu einer fatalen Realitätsverweigerung.
1. June 2024
Wird jemals ein deutscher Politiker an einem russischen Grab knien? (Globalbridge.ch)
Nach Annalena Baerbock, die ihren Nazi-Opa lobte, kommt nun der nächste braune Blubber im deutschen Establishment, diesmal vom Balkan-Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen, Michael Martens, mit seiner Frage an Selensky und Vučić auf einer Pressekonferenz in Belgrad, wie man "noch mehr russische Soldaten töten" könne. Ein Skandal im deutschen Blätterwald bleibt aus. Deutschland kämpft "gegen rechts" und ist deshalb frei von dem Verdacht des Rückfalls in den Faschismus. Wie ist es zu diesem geistigen Verfall in den deutschen Medien gekommen? Hier ein Beitrag von mir über deutsche Moskau-Korrespondenten und darüber, wie sich westdeutsche Medien um die Aufarbeitung der deutschen Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges in der Sowjetunion herumgemogelt haben.
17. May 2024
Interview: Ungestörtes Gedenken am 8. und 9. Mai 2024 - dem Tag der Befreiung - in Hamburg (Text und Video)
Am 8. Mai und 9. Mai gab es in Hamburg eine Festkundgebung auf dem Jungfernstieg und einen Marsch des „Unsterblichen Regiments“ zum Hamburger Rathaus, wo russische Lieder aus dem Zweiten Weltkrieg gesungen und sowjetische Fahnen geschwenkt wurden, ohne dass die Polizei einschritt. Ulrich Heyden fragte nach bei einem Mitveranstalter der Festkundgebung, Aleksandr Semjonow vom Verein RussPublika, wie die Veranstaltungen in Hamburg abliefen und warum die Polizei in Hamburg nicht einschritt.
11. May 2024
79 Jahre nach dem Sieg über Hitler-Deutschland: So feierten die Russen dieses Jahr den 9. Mai. (Globalbridge)
Wladimir Putin erklärte in seiner Rede auf dem Roten Platz, Russland lehne „den Anspruch jedes Staates oder Allianz auf Exklusivität ab“, weil man wisse, „wohin solche maßlosen Ambitionen führen.“ Russland werde „alles dafür tun, dass es nicht zu einem globalen Zusammenstoß kommt.“ Gleichzeitig werden wir „niemandem erlauben, uns zu drohen.“ In mehreren russischen Städten fanden Militärparaden statt. Fast jede russische Familie erinnert sich in diesen Tagen an Vorfahren, die im Zweiten Weltkrieg umkamen. 27 Millionen Sowjetbürger starben in Folge des deutschen Überfalls 1941.
20. April 2024
Человек без надежды мертв. Ульрих Хайден и его путь в Россию (Ukraina.ru)
Немецкий журналист Ульрих Хайден о своей жизни в России, книге о России, которую он написал, и будущем российско-германских отношений.
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
25. August 2013
Aktuell
Das russische Theater probt den Widerstand (der Freitag)
Moskau. Die Bühnen in der Hauptstadt waren immer konventionell. Aber nun greifen sie Themen der Protestbewegung auf. Und die Mittel- und Oberschicht klatscht Beifall
Video
14. August 2026
Aktuell
1941, als die Deutschen kamen. Zeitzeugen erzählen
Ich habe im April 2025 in Moskau Frauen interviewt, die als Kinder aus dem Kaluga-Gebiet, südwestlich von Moskau, von der Wehrmacht und ukrainischen Hilfspolizisten ins Baltikum verschleppt wurden, wo sie in Konzentrationslager gefangen gehalten wurden. Dort wurde ihnen zwangsweise Blut für deutsche Soldaten abgezapft. In diesem Video berichtet die 86jährige Ewdakija Anikanowa, wie sie als Vierjährige das erste Mal für einen deutschen Soldaten Blut spendete. Anikanowa berichtet auch über ihr Dorf, Iwankowo, im Kaluga-Gebiet, dass von 1941 bis 1943 durch die deutsche Wehrmacht besetzt war. Nach russischen Angaben starben im Zweiten Weltkrieg 14 Millionen sowjetische Zivilisten.
30. July 2026
Aktuell
Ostdeutsche Medien und Parteien unterwandert!
In einem weiteren Gespräch mit dem Filmregisseur Wilhelm Domke-Schulz, der im Raum Leipzig lebt und arbeitet, geht es um die Fragen: Wie ist die Stimmung in Ostdeutschland? Warum begreifen so viele Westdeutsche nicht, was in Ostdeutschland vor sich geht? Gib es in Ostdeutschland politische und kulturelle Initiativen, welche von Berlin die Berücksichtigung wirtschaftlicher und politischer Interessen von Ostdeutschland fordern und damit Gehör finden? Inwieweit stellen sich die Menschen in Ostdeutschland der "Kriegsertüchtigung", die sich gegen das ehemalige Bruderland Russland richtet, entgegen? Wie sieht es aus mit dem Widerstand der ostdeutschen Jugend und Kulturschaffenden gegen die von den westlichen Eliten vorgegebenen "Werte" und Regeln?
30. July 2026
Aktuell
Ukraine-Krieg ohne Ende?
In einer weiteren Runde sprach ich mit dem Filmregisseur Wilhelm Domke-Schulz aus dem Raum Leipzig über die Eskalation im Ukraine-Krieg und welche Aussichten für einen Frieden es geben könnte. Russland greift verstärkt mit ballistischen Raketen ukrainische Rüstungsfabriken, Häfen und andere militärisch genutzte Infrastruktur in der Ukraine an. Die Ukraine muss zwar immer wieder Boden an die russischen Truppen abgeben, weitet aber als Ersatz ihre Drohnen- und Kampfbootangriffe weit über die Ukraine aus, bis ins Mittelmeer, das Kaspische Meer, nach Rumänien, Estland und Sibirien. Wir diskutierten auch, ob es zwischen der Ukraine und Russland so laufen könnte wie zwischen Tschetschenien und Russland, deren Verhältnis sich nach neun Jahren Krieg (1994 und 2003) komplett normalisiert hat?
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um das Buch "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige deutschsprachige Buch eines Augenzeugen über die ersten acht Jahre Krieg im Donbass. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
Foto
2. June 2026
Foto
Russische Kommunisten und ihre Gäste, 3. Antifaschistisches Forum
Russische Kommunisten und ihre Gäste. Wer mit wem gesprochen, wer neben wem gesessen und wer sich mit wem hat fotografieren lassen. Ein bisschen Material für den Tratsch. Bilder vom 3. Antifaschistischen Forum der KPRF im Moskauer Hotel Ritz Carlton, 24. Mai 2026.
28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."
7. April 2025
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Die Gründung der Volksrepublik Donezk am 7. April 2014
Im Frühjahr 2014 besuchte ich Donezk. Ich wollte wissen, wie der Südosten der Ukraine auf den Staatsstreich in Kiew reagiert. Am 6. April besetzten Aktivisten der Autonomiebewegung Verwaltungsgebäude in Charkow, Lugansk und Donezk. Im März besuchte ich eine Straßenwache, welche an einer Fernstraße zwischen Lugansk und Donezk Ausschau nach anrückendem ukrainischen Militär und Rechtem Sektor. Auf einer Kundgebung in Donezk auf dem Lenin-Platz herrschte eine kämpferisch-fröhliche Stimmung. Einige hielten Transparente auf denen die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert wurde.