Ulrich Heyden
Journalist - Moskau - Berichte, Analysen & Videos
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Geschichte
16. July 2024
Mein Leben als Journalist - Interview-Serie auf Radio Marabu
Auf Radio Marabu erscheinen in lockerer Folge Teile eines Interviews, welches der Radiojournalist Marcel Fischer mit mir führte. Der Aufhänger des Interviews war mein neues Buch, "Mein Weg nach Russland". In dem Interview geht es um das Russland Bild in den deutschen Medien, Kündigungen durch deutsche Medien wegen der Art meiner Berichterstattung über den Ukraine-Krieg, meine linke Sozialisation Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund, die Gründe, warum ich das Buch "Mein Weg nach Russland" geschrieben habe und die Resonanz auf das Buch während meiner Lesereise in Deutschland im Februar 2024. Weiterhin äußere ich mich zu meinem Buch über die westdeutschen KPD in der Zeit von 1945 bis 1951 sowie zu der Bedeutung antifaschistischer Filme in der DDR.
22. June 2024
83. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion – Russland gedenkt (Overton-Magazin)
Am 22. Juni 1941 griff Hitler-Deutschland auf breiter Front die Sowjetunion an. In Moskau waren für die Nacht auf den 22. Juni 2024 verschiedene Gedenkaktionen mit Kerzen und einem Konzert geplant. Und so begann der Krieg: Am 22. Juni 1941 um 3:05 wurden von deutschen Ju-88 28 Minen auf den Marine-Stützpunkt Kronstadt bei Leningrad abgeworfen. Zwei Minuten später meldete der Kommandeur der Schwarzmeerflotte, dass von Meeresseite eine große Zahl unbekannter Flugzeuge im Anflug sei. Um 4:15 begannen die deutschen Truppen mit massiven Artillerieangriffen auf die Festung von Brest in Weißrussland. Vor der Grenze Weißrusslands standen unter Leitung von Feldmarschall Fedor von Bock, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte, 650.000 deutsche Soldaten, 800 Panzer, 12.500 Geschütze und 1.700 Flugzeuge. Die sowjetische Armee hatte nicht weniger Kräfte in Bereitschaft. Wegen unklarer Berichte wusste die sowjetische Armeeführung aber nicht, auf welche Stellen man die Gegenschläge konzentrieren sollte, so dass es zu Verzögerungen kam.
21. June 2024
Das Dilemma des deutsch-russischen Verhältnisses (Weltnetz TV)
Im ersten Gespräch berichtet Heyden, wie er seit 2014 und extrem verstärkt seit 2022 von immer mehr deutschen Medien boykottiert wurde. Gründe: Er passte sich nicht den offiziellen Narrativen über Russland und die Ursachen an, die zum Ukraine-Krieg führten. Des weiteren wird über den kaum mehr bekannten Fakt diskutiert, dass Österreich auf Grund eines Staatsvertrages 1955 den Abzug der vier Alliierten – einschließlich Russlands – erreichte, indem es sich auf Neutralität verpflichtete und wieso das von der Bundesrepublik abgelehnt wurde. Mit Beginn des Ukraine-Krieges erstarkte besonders im Westteil Deutschlands der während der Nazizeit gezüchtete und in der Adenauer-Ära weiter gepflegte Russenhass erneut und führte nicht nur bei den aktuell Regierenden zu einer fatalen Realitätsverweigerung.
1. June 2024
Wird jemals ein deutscher Politiker an einem russischen Grab knien? (Globalbridge.ch)
Annalena Baerbock macht es vor: Sie legt Kränze nur dort nieder und gedenkt nur dort, wo Menschen angeblich durch die Schuld von Stalin oder Putin starben, am Holodomor-Denkmal in Kiew oder in Butscha. Der deutsche Botschafter Graf Lambsdorff legte zwar im Januar zum 80. Jahrestag des Endes der Hungerblockade von Leningrad einen Kranz auf dem größten Friedhof der Stadt nieder. Aber die Bundesregierung weigert sich, die Blockade von Leningrad als Völkermord anzuerkennen und alle Überlebenden zu entschädigen. Russland bezeichnet die Blockade von Leningrad als Genozid. Die FAZ schreibt, diese Bezeichnung sei „eine geschichtspolitische Wahnidee.“ Warum ist heute nicht möglich, was 1970 möglich war, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt in Warschau am Ehrenmal für die Helden des Warschauer Ghettos niederkniete?
17. May 2024
Interview: Ungestörtes Gedenken am 8. und 9. Mai 2024 - dem Tag der Befreiung - in Hamburg (Text und Video)
Am 8. Mai und 9. Mai gab es in Hamburg eine Festkundgebung auf dem Jungfernstieg und einen Marsch des „Unsterblichen Regiments“ zum Hamburger Rathaus, wo russische Lieder aus dem Zweiten Weltkrieg gesungen und sowjetische Fahnen geschwenkt wurden, ohne dass die Polizei einschritt. Ulrich Heyden fragte nach bei einem Mitveranstalter der Festkundgebung, Aleksandr Semjonow vom Verein RussPublika, wie die Veranstaltungen in Hamburg abliefen und warum die Polizei in Hamburg nicht einschritt.
11. May 2024
79 Jahre nach dem Sieg über Hitler-Deutschland: So feierten die Russen dieses Jahr den 9. Mai. (Globalbridge)
Wladimir Putin erklärte in seiner Rede auf dem Roten Platz, Russland lehne „den Anspruch jedes Staates oder Allianz auf Exklusivität ab“, weil man wisse, „wohin solche maßlosen Ambitionen führen.“ Russland werde „alles dafür tun, dass es nicht zu einem globalen Zusammenstoß kommt.“ Gleichzeitig werden wir „niemandem erlauben, uns zu drohen.“ In mehreren russischen Städten fanden Militärparaden statt. Fast jede russische Familie erinnert sich in diesen Tagen an Vorfahren, die im Zweiten Weltkrieg umkamen. 27 Millionen Sowjetbürger starben in Folge des deutschen Überfalls 1941.
20. April 2024
Человек без надежды мертв. Ульрих Хайден и его путь в Россию (Ukraina.ru)
Немецкий журналист Ульрих Хайден о своей жизни в России, книге о России, которую он написал, и будущем российско-германских отношений.
19. April 2024
Nicht im russischen Exil: Ein ausländischer Korrespondent in Moskau (tkp - der Blog für Science und Politik)
Ulrich Heyden verfügt über langjährige und fundierte Expertise, wenn es um das Leben aber auch die politische Situation Russlands geht. Ich traf ihn in Moskau, um auch die Situation eines Deutschen kennen zu lernen, der schon länger im Land lebt. Im Gegensatz zu seinen Kollegen, die erst seit kurzem im Land sind, ist er freiwillig nach Moskau gegangen und kann auch problemlos nach Deutschland zurückkehren. Unproblematisch ist seine Lage als Journalist aber auch nicht, da er, wie seine Kollegen, das Mainstream-Narrativ nicht teilt. Ein Interview von Andrea Drescher
2. April 2024
Через всю Германию с дружественной России книгой
Вот уже 32 года я живу в Москве как журналист и пишу для немецких СМИ. В начале февраля я вместе со своей женой Светланой, русской, в течение двух недель путешествовал по Германии на автомобиле, чтобы продвигать свою книгу "Мой путь в Россию. Воспоминания репортера" на чтениях. Книга также о моей семье и моем отце, который никогда не жалел о том, что участвовал во вторжении в Россию в 1941 году.
25. March 2024
Buchvorstellung, Berlin, "Mein Weg nach Russland", 02.02.2024
Am 2. Februar 2024 stellte ich mein Buch "Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" in Berlin-Mitte vor. Organisiert wurde die Vorstellung in "der Raum" in der Rungestraße von Udo Kriegsmann und der Gruppe "Der andere Blickwinkel". Es moderierte Hannes Hofbauer vom Verlag Promedia Wien, der das Buch Ende Januar 2024 herausbrachte. Danke an die Editha Kuenzel für die Video-Dokumentation!
15. March 2024
„Mit Russland habe ich mir das schwerste Land ausgesucht“ (Nachdenkseiten)
Ulrich Heyden, ein (west-)deutscher Journalist zwischen zwei Kulturen: Nach 30 Jahren journalistischer Erfahrung in Russland – auch in Kriegs- und Krisengebieten – sind seit 2014 seine Kenntnisse des Landes, seine Berichte kaum mehr gefragt. Er berichtet von Erfahrungen, die viele Deutsche sich gar nicht vorstellen können, und erklärt, was westliche Medien von Journalisten in Russland erwarten. Wir haben ihn auch nach den deutsch-russischen Beziehungen gefragt und danach, ob Russland zu Europa gehört. Das Interview mit Ulrich Heyden führte Éva Péli.
12. March 2024
Mit einem Russland-freundlichen Buch quer durch Deutschland (Globalbridge.ch)
Ich lebe seit 32 Jahren als Journalist in Moskau und schreibe für deutsche Medien. Anfang Februar fuhr ich zwei Wochen mit meiner Frau Swetlana, einer Russin, mit dem Auto durch Deutschland, um mein Buch „Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reportes“ auf Lesungen vorzustellen. In dem Buch geht es auch um meine Familie und um meinen Vater, der nie bereut hat, dass er am Überfall auf Russland 1941 beteiligt war.
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Im Brennpunkt
4. January 2026
Aktuell
Neuer Trend in Russland: Eine ganz persönliche Geschichte aus dem Hier und Jetzt auf der Bühne (Nachdenkseiten)
In diesem Jahr machen in Russland gleich zwei bekannte Schauspielerinnen ihr eigenes Leben zum Thema von Theaterstücken: die Ballerina Anastasija Vinokur [1] und die Schauspielerin Irina Gorbatschowa. Das ist für Russland neu. Mancher wird es nicht glauben, aber die russische Kultur ist offen für Experimente. Sie entwickelt sich weiter. Wenn Schauspielerinnen auf der Bühne über ihren ganz persönlichen Werdegang, über ihre Probleme und Ängste sprechen, könnte man denken, das interessiert die Zuschauer nicht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Irina Gorbatschowa zeigt ihr Stück „Warum ich?“ [2] nicht nur in Moskauer Theatern, sondern auch in der russischen Provinz. Von Ulrich Heyden.
7. November 2025
Aktuell
Ein ungewöhnlicher Theaterabend in Moskau: Eine russische Primaballerina erzählt ihre Lebensgeschichte (Globalbridge)
Die ehemalige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, Anastasija Vinokur, hat etwas Erstaunliches zustande gebracht. Die 1985 in Moskau geborene Tänzerin präsentierte Ende Oktober im Moskauer Helikon-Theater das selbstproduzierte Schauspiel „Nit“ (Der Faden) (1). In dem Stück steht Vinokur meist allein auf der Bühne und erzählt über ihr Leben, von der Kindheit bis heute. Der Saal im Helikon-Theater war voll, der Applaus lang und herzlich. Selbstreflexionen bekannter Tänzer und Schauspielerinnen sind ein neuer Trend in Russland. Es gibt einen Bedarf an Orientierung in schwieriger Zeit. Schon im Frühjahr hatte auch die bekannte russische Schauspielerin Irina Gorbatschowa, geboren 1988 im Gebiet Donezk, das Stück „Warum ich?“ auf die Bühne gebracht. In dem Schauspiel erzählt Gorbatschowa ebenfalls über ihr Leben (2). Das kulturelle Leben in Russland entwickelt sich weiter. Der Krieg in der Ukraine tut dieser Entwicklung keinen Abbruch.
25. August 2013
Aktuell
Das russische Theater probt den Widerstand (der Freitag)
Moskau. Die Bühnen in der Hauptstadt waren immer konventionell. Aber nun greifen sie Themen der Protestbewegung auf. Und die Mittel- und Oberschicht klatscht Beifall
Video
2. April 2026
Aktuell
Kontokündigung - und wie geht es weiter?
Nach der Kündigung meines Kontos bei der Hamburger Sparkasse gab es viele Reaktionen von Freunden, Lesern, Zuschauern und Medien. In diesem Video zitiere ich aus einigen Kommentaren und mache ein paar Vorschläge, wie es weitergehen kann.
20. March 2026
Aktuell
Korrespondent Ulrich Heyden von Kontokündigung betroffen, weil er in ‚Hochrisikoland‘ Russland lebt (Nachdenkseiten)
Die Hamburger Sparkasse hat dem Russland-Korrespondenten Ulrich Heyden das Konto gekündigt. Der Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller hat über diesen Vorgang mit Ulrich Heyden gesprochen. Man spürt in dem hiermit veröffentlichten Video etwas von der langen und bitteren Erfahrung mit Aktionen und mit der Propaganda gegen ein gutes und friedliches Verhältnis zwischen unseren Völkern. Schon zu Beginn der Existenz der Bundesrepublik Deutschland West war das Verhältnis zur damaligen Sowjetunion und damit eng verknüpft die Propaganda gegen Russland und die Russen ein ergiebiges Thema für die innenpolitische Auseinandersetzung. Diese Pflege der Feindseligkeit hat die Verständigung von 1990, den Fall der Mauer und den Deutschland-Besuch des russischen Präsidenten Putin im Jahr 2001 überdauert. Die Feindseligkeit lebt und die Freundschaft leidet. Nicht zu fassen!
28. February 2026
Aktuell
"Russifizierung" oder "Rückkehr nach Russland" Video-Reportage aus Mariupol
Im Januar 2026 besuchte ich die Stadt Mariupol. Organisiert wurde die Reise von der Gesellschaftskammer der russischen Stadt Iwanowo. Mit mir reisten zwei weißrussische Journalisten. Wir informierten uns über den Wiederaufbau der im Frühjahr 2022 schwer zerstörten Stadt. Wir fragten die Menschen, wie sie die militärischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 2022 durchgestanden haben und wie sich der Übergang in ein neues Gesellschaftssystem anfühlt. War es eine "Russifizierung", wie große deutsche Medien behaupten, oder "eine Rückkehr nach Russland"? Wir besuchten das wiederaufgebaute Theater, das immer noch zerstörte Haus der Kultur des Stahlwerkes Iljitsch, welches jetzt wieder aufgebaut wird. Außerdem besichtigten wir eine modernisierte Schule und einen neuen Wohnkomplex mit 4.000 Wohnungen. Beide Objekte wurden bereits 2022 fertiggestellt.
Bücher
19. December 2023
Geschichte
"Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters" (2024)
Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Ulrich Heyden in Russland, einem Land, das sein Vater als Wehrmachtsoffizier überfallen hat. Die gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung Russlands, dargestellt in der Familiengeschichte des Autors, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dazu kommt die Frage, wie es passieren konnte, dass ein großer Teil der systemoppositionellen 68er sowie die ehemals pazifistische Partei „Die Grünen“ zu den stärksten Befürwortern eines Kriegsgangs gegen Russland wurden.
28. March 2022
Ukraine
"Der längste Krieg in Europa seit 1945" (2022)
Dieses Buch entstand nicht am Schreibtisch. Es ist das Buch eines Reporters, der in den Jahren 2014 bis 2022 als Korrespondent für deutschsprachige Medien im Kriegsgebiet Donbass unterwegs war. Wer verstehen will, wie der Krieg in der Ukraine began, kommt um das Buch "Der längste Krieg in Europa seit 1945. Augenzeugenberichte aus dem Donbass" nicht herum. Das Buch erschien im März 2022 bei tredition (Hamburg). Es ist das einzige deutschsprachige Buch eines Augenzeugen über die ersten acht Jahre Krieg im Donbass. "In den Interviews, die Heyden mit Bewohnern der beiden Volksrepubliken gemacht hat, wird vor allem eine Frage überdeutlich: Wieso weigern sich die demokratischen Staaten, den Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung zu akzeptieren? Wieso nehmen sie diesen Weg für eine friedliche Lösung nicht an?" (Katrin McClean, Schriftstellerin).
21. August 2020
Bücher
Wie Deutschland gespalten wurde. Die Politik der KPD 1945 bis 1951 (2020)
Bei den alljährlichen Feiern zur deutschen Einheit wird in den Hintergrund gedrängt, wie es eigentlich 1949 zur Gründung von zwei deutschen Staaten kam und welche Position die Kommunistische Partei Deutschlands zur Frage der deutschen Einheit vertrat. Kaum bekannt ist, dass die KPD, die 1947 in den Westzonen 320.000 Mitglieder hatte, eine der entschiedensten Kräfte war, die für die deutsche Einheit und gegen die Gründung eines "westdeutschen Separatstaates" eintrat. Mit ihren Aktivitäten auf den Gebieten Entnazifizierung, Kampf gegen den Hunger, Wiederaufbau und Sozialisierung der Schlüsselindustrien leistete die KPD einen wichtigen Beitrag für den Aufbau der Demokratie in Westdeutschland.
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28. September 2025
Foto
Foto-Reportage aus dem Gebiet Kursk
Hier meine Fotos von einer Reise durch das russische Grenzgebiet Kursk im Mai 2025. Schönes mischte sich mit Schrecklichem. Kursk ist eine weitgehend intakte, sehr gepflegte Stadt. Aber es gibt von Drohnen zerbombte Mehrfamilienhäuser. Berührend waren die Gespräche mit den Menschen, die durch Drohnen ausgebombt worden waren. Viele von Ihnen waren durch Glück mit dem Leben davongekommen. Raissa Klujewa, eine Rentnerin aus Kursk, erzählte, sie sei am 15. April 2025 von einer Drohne aus dem Schlaf gerissen worden. Sie habe sich noch ein Karton mit ihren Ausweisen schnappen können, um dann über eine Treppe, die mit Glasscherben übersät war, in den Hof zu flüchten. "Der 15. April war für uns alle wie ein zweiter Geburtstag."
7. April 2025
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Die Gründung der Volksrepublik Donezk am 7. April 2014
Im Frühjahr 2014 besuchte ich Donezk. Ich wollte wissen, wie der Südosten der Ukraine auf den Staatsstreich in Kiew reagiert. Am 6. April besetzten Aktivisten der Autonomiebewegung Verwaltungsgebäude in Charkow, Lugansk und Donezk. Im März besuchte ich eine Straßenwache, welche an einer Fernstraße zwischen Lugansk und Donezk Ausschau nach anrückendem ukrainischen Militär und Rechtem Sektor. Auf einer Kundgebung in Donezk auf dem Lenin-Platz herrschte eine kämpferisch-fröhliche Stimmung. Einige hielten Transparente auf denen die Rückkehr von Präsident Janukowitsch gefordert wurde.
22. March 2024
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Präsidentschaftswahlen - Wahllokale in Moskau
Am 15., 16. und 17. März 2024 besuchte ich drei Wahllokale im Westen Moskaus, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Präsidentschaftswahlen ablaufen. Nach meinem Eindruck lief alles korrekt und ohne Zwischenfälle. An den ersten beiden Tagen war ich abends um 18 Uhr in den Wahllokalen. Der Besuch war mäßig. Starken Besuch erlebte ich am letzten Tag der Wahl, den 17. März um die Mittagszeit. Die Wahllokale befanden sich in der Kastanajewskaja- und der Oleko-Dunditscha-Straße.